Frank Rich­ter, kul­tur­po­li­ti­scher Spre­cher der SPD-Frak­ti­on im Säch­si­schen Land­tag, am Mitt­woch in der Ple­nar­de­bat­te zur Bewäl­ti­gung der Corona-Pan­de­mie:

„Kultur hat in Sach­sen Ver­fas­sungs­rang. Es kann also nicht darum gehen, ob der Frei­staat Künst­le­rin­nen und Kul­tur­schaf­fen­den in der aktu­el­len Krise unter­stützt, son­dern wie und in wel­chem Umfang. Hier gilt es nach gemein­sa­men Lösun­gen – nicht nur für die Hoch­kul­tur, son­dern für die breite viel­fäl­ti­ge Kul­tur­land­schaft – zu suchen. Eine qua­li­fi­zier­te Debat­te hierzu ist für mich ohne Künst­le­rin­nen und Kul­tur­schaf­fen­de nicht vor­stell­bar“, so Frank Rich­ter.

„Wir brau­chen die Krea­ti­vi­tät der Kul­tur­schaf­fen­den zur Über­win­dung der Corona-Krise. Unsere Gesell­schaft braucht ihren Bei­trag zum gesell­schaft­li­chen Zusam­men­halt, ihre Krea­ti­vi­tät, um die Krise zu über­ste­hen und ihre Fan­ta­sie, um neue Per­spek­ti­ven zu gewin­nen.“

Zum aktu­el­len Bewil­li­gungs­stopp für den Corona-Bewäl­ti­gungs­fonds sagte Rich­ter: „Ich appel­lie­re an Finanz­mi­nis­ter Hart­mut Vor­jo­hann, den Bewil­li­gungs­stopp für Zah­lun­gen aus dem Ret­tungs­schirm für Kultur, Medien und Tou­ris­mus auf­zu­he­ben. Im Namen der SPD-Frak­ti­on unter­stüt­ze ich alle Über­le­gun­gen von Staats­mi­nis­te­rin Bar­ba­ra Klepsch, Hygie­nekon­zep­te und Stu­fen­plä­ne für die bal­di­ge Öff­nung von Kul­tur­ein­rich­tun­gen zu erar­bei­ten und umzu­set­zen – dies im Dialog mit den Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­tern von Kunst, Kultur und Krea­tiv­wirt­schaft.“