„Es ist wich­tig, den ÖPNV in Sach­sen zu stär­ken – gerade auch, weil sich immer mehr Men­schen in Sach­sen ‚abge­hängt‘ fühlen“, so Thomas Baum,  Spre­cher für Ver­kehrs­po­li­tik der SPD-Frak­ti­on,  am Don­ners­tag zum Koali­ti­ons­an­trag „Neuer Schub für den säch­si­schen Nah­ver­kehr: Sachs­en­ta­rif ein­füh­ren, Beför­de­rung har­mo­ni­sie­ren, Digi­ta­li­sie­rung för­dern“ (Drs6/​12141). „Ein attrak­ti­ver und gut funk­tio­nie­ren­der öffent­li­cher Nah­ver­kehr, der keine Bar­rie­ren mehr kennt, kann dazu bei­tra­gen, dieses Gefühl zu über­win­den.“ Der Sachs­en­ta­rif biete die große Chance, wei­te­re Bar­rie­ren abzu­bau­en. „Uns ist das Thema wich­tig, weil immer mehr Men­schen in Sach­sen ver­bund­über­grei­fend unter­wegs sind.“

„Die Ver­kehrs­ver­bün­de machen regio­nal und lokal gute Ange­bo­te“, so Hen­ning Homann, Vize-Vor­sit­zen­der der Frak­ti­on und Spre­cher für Arbeits­markt­po­li­tik.  „Aber wenn es darum geht, den Blick über den Tel­ler­rand, also über das jewei­li­ge Ver­bund­ge­biet hinaus zu werfen, sehen wir als Koali­ti­on noch Poten­ti­al, das wir heben können. Der Sachs­en­ta­rif ist dafür ein ein­drucks­vol­les Bei­spiel. Wir wün­schen uns, dass die Ver­ant­wort­li­chen aus den kom­mu­na­len Zweck­ver­bän­den die Umset­zung des Sachs­en­ta­rifs schnell in Angriff nehmen – dabei werden wir sie selbst­ver­ständ­lich unter­stüt­zen.“