Volk­mar Wink­ler, stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der der SPD-Frak­ti­on im Säch­si­schen Land­tag und Spre­cher für Land- und Forst­wirt­schaft, am Mitt­woch zum Koali­ti­ons­an­trag „Stär­kung der Schaf­hal­tung in Sach­sen“

Sach­sens Schä­fer benö­ti­gen unter ande­rem mit Blick auf den Schutz vor Wölfen wei­te­re Hilfen, so Volk­mar Wink­ler am Mitt­woch im Land­tag. Er sprach sich unter ande­rem dafür aus, die auf­wen­di­gen Arbei­ten der Schä­fer zum Schutz ihrer Herden vor dem Wolf bei der För­de­rung zu berück­sich­ti­gen.  Zu klären sei auch eine Ent­schä­di­gung für von Wölfen geris­se­ne träch­ti­ge Mut­ter­scha­fe, denn bisher werde der mit­ge­tö­te­te unge­bo­re­ne Nach­wuchs bei den Hilfen nicht berück­sich­tigt. „Auch sollte geprüft werden, ob mit der neuen EU-För­der­pe­ri­ode die Mut­ter­schaf­prä­mie wieder ein­ge­führt werden kann.“ Zudem solle die Lei­nen­pflicht für Her­den­schutz­hun­de aus­ge­setzt werden.

„Kaum eine andere Form der Tier­hal­tung leis­tet einen so wich­ti­gen Bei­trag zum Erhalt unse­rer Kul­tur­land­schaft wie die Schä­fe­rei­en“, begrün­de­te Wink­ler. „Durch die natur­na­he und über­wie­gend exten­si­ve Wirt­schafts­wei­se sorgen sie für die Pflege und den Erhalt von Grün­land, sie schüt­zen unsere Deiche und sie erhal­ten beson­ders wert­vol­le Bio­to­pe wie Heide oder Tro­cken­ra­sen und damit unsere hei­mi­sche Arten­viel­falt.“