„Mit dem neuen Schul­ge­setz konnte die SPD auch einen neuen Erzie­hungs- und Bil­dungs­auf­trag fest­schrei­ben. Dieser findet mit der Über­ar­bei­tung von Lehr­plä­nen nun­mehr kon­kret Einzug in den schu­li­schen Alltag. Pünkt­lich, in Vor­be­rei­tung des Schul­jah­res 2019/20, setzt Kul­tus­mi­nis­ter Piwarz den Auf­trag der Koali­ti­on um“, so SPD-Bil­dungs­ex­per­tin Sabine Frie­del am Mitt­woch.

„Es ist ein rich­ti­ger, aber auch nur ein erster Schritt, jetzt 90 Fach­lehr­plä­ne zu moder­ni­sie­ren, um die Themen der Zeit – Digi­ta­li­sie­rung, Nach­hal­tig­keit und poli­ti­sche Bil­dung – in den schu­li­schen Alltag ein­flie­ßen zu lassen“, so Frie­del. „Die Frage ‚Was müssen junge Leute am Ende der Schule können?‘ ließ der Minis­ter heute offen. Genau an diesem Punkt müssen wir aber anset­zen. Die SPD wird sich des­halb in der nächs­ten Legis­la­tur für eine Enquete-Kom­mis­si­on ‚Schule der Zukunft‘ stark machen. Sie soll die inhalt­li­che Wei­ter­ent­wick­lung des säch­si­schen Schul­sys­tems beglei­ten und wich­ti­ge Impul­se von außen geben. Mit den gewon­nen Erkennt­nis­sen kann dann eine neue Genera­ti­on von Lehr­plä­nen erar­bei­tet werden.“