schulsozialarbeit

„Die Arbeit an einem jetzt auch von der CDU befür­wor­te­ten Lan­des­pro­gramm Schul­so­zi­al­ar­beit darf nicht auf die lange Bank gescho­ben werden. Wir müssen unbe­dingt im Blick haben, dass viele Pro­jek­te am Ende des Schul­jah­res 2015/2016 aus­lau­fen. Wir müssen eine För­der­lü­cke zwi­schen Sommer 2016 und Jah­res­be­ginn 2017 ver­hin­dern“, erklär­te Hen­ning Homann am Mitt­woch.

Aktu­ell wird im Lan­des­ju­gend­hil­fe­aus­schuss mit Hoch­druck an einem Kon­zept für ein Lan­des­pro­gramm Schul­so­zi­al­ar­beit gear­bei­tet. Dieses soll noch im ersten Halb­jahr 2016 fertig gestellt werden. „Schul­so­zi­al­ar­beit kann unser Bil­dungs­sys­tem ver­bes­sern. Um mehr Bil­dungs­ge­rech­tig­keit zu schaf­fen, brau­chen wir ein Lan­des­pro­gramm, mit dem dau­er­haft und ver­läss­lich Schul­so­zi­al­ar­beit in Sach­sen geför­dert wird. Ich begrü­ße des­halb das Bekennt­nis der CDU aus­drück­lich,“ erklärt Hen­ning Homann weiter. Jetzt gehe es darum das Pro­gramm schnell in die Praxis umzu­set­zen. 

„Ein Lan­des­pro­gramm Schul­so­zi­al­ar­beit darf aus Sicht der SPD-Frak­ti­on nicht auf Kosten ande­rer Berei­che der Jugend­hil­fe oder der Sozi­al­ar­beit finan­ziert werden“, so Homann. Des­halb könne die Finan­zie­rung nicht auf die Kom­mu­nen abge­wälzt werden. Das Land stehe hier in der Ver­ant­wor­tung. Die SPD will die beste Bil­dung für alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler. Dafür brau­chen wir ein Lan­des­pro­gramm Schul­so­zi­al­ar­beit. Gut, dass die CDU das jetzt auch so sieht. Lang­fris­tig stre­ben wir als SPD an, dass Schul­so­zi­al­ar­beit an allen säch­si­schen Schu­len ange­bo­ten wird.“, so Homann abschlie­ßend.