Iris Rae­ther-Lor­dieck, Spre­che­rin für Gleich­stel­lungs­po­li­tik der SPD-Frak­ti­on im Säch­si­schen Land­tag, zum Inter­na­tio­na­len Frau­en­tag:

„Am 8. März 2016 gehen Frauen welt­weit auf die Straße, um für ihre Rechte ein­zu­ste­hen. Auch in Deutsch­land ist dieser Tag nach wie vor wich­tig und nötig. Frauen kämp­fen nach wie vor gegen über­kom­me­ne Rol­len­bil­der, für eine Gleich­be­hand­lung am Arbeits­platz, für sexu­el­le Selbst­be­stim­mung und für siche­re öffent­li­che Räume. Es sind Themen, die auf jede poli­ti­sche Agenda gehö­ren. Des­we­gen unter­stüt­ze ich den Aufruf ‚Frauen bre­chen auf‘ der Arbeits­ge­mein­schaft Sozi­al­de­mo­kra­ti­scher Frauen“, erklärt Iris Rae­ther-Lor­dieck, gleich­stel­lungs­po­li­ti­sche Spre­che­rin der SPD-Frak­ti­on.

Seit der Sil­ves­ter­nacht seien Beläs­ti­gun­gen und sexua­li­sier­te Gewalt im öffent­li­chen Raum in den media­len und gesell­schaft­li­chen Fokus gerückt. „Es ist wich­tig, dass nun end­lich eine Debat­te über das Thema statt­fin­det, denn für viele Frauen gehört Gewalt zum all­täg­li­chen Leben und das schon seit langer Zeit. Trotz­dem dürfen wir nicht Sexis­mus mit Ras­sis­mus beant­wor­ten“, so Rae­ther-Lor­dieck. Beläs­ti­gun­gen seien immer ein Aus­druck von sich über­schnei­den­den und inein­an­der­grei­fen­den Unter­drü­ckungs­me­cha­nis­men. „Dieses Pro­blem betrifft uns alle und gemein­sam müssen wir für siche­re öffent­li­che Räume für alle Frauen kämp­fen“, so Rae­ther-Lor­dieck abschlie­ßend.

Hin­ter­grund:

Den Aufruf zum Inter­na­tio­na­len Frau­en­tag am 8. März 2016 „Frauen bre­chen auf“ finden Sie unter http://www.asf.de/aktuelle_themen/aufruf-zum-internationalen-frauentag-am-8-mrz-2016–frauen-brechen-auf.