+++ SPD weist versuchte Einflussnahme der Türkei zurück +++

„Ich stehe voll und ganz hinter dem Projekt der Dresdner Sinfoniker. Es ist ein Projekt der Versöhnung und nicht der Konfrontation“, unterstützt Hanka Kliese, kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, das länderübergreifende Projekt zum Genozid an den Armeniern.

„Es ist inakzeptabel, wie die türkische Regierung erneut versucht, in anderen Ländern in grundlegende Freiheitsrechte einzugreifen. Für uns sind Meinungs-, Presse- und Kunstfreiheit grundlegende Pfeiler der Demokratie und des gesellschaftlichen Zusammenlebens“, weist Kliese jeglichen Versuch der Einflussnahme der türkischen Regierung deutlich zurück. Es dürfe hier keinerlei Zugeständnisse geben.

Auch inhaltlich ist dieses Projekt für Kliese von großer Bedeutung: „Nicht ohne Grund gehört die Aufarbeitung des Genozids an den Armeniern zu den Bedingungen für einen EU-Beitritt. Wenn dies nun wieder zur Debatte steht, zeigt das deutlich die derzeitige Schieflage in der Türkei. Hier macht das Land unter Erdogan gerade bedauerliche Rückschritte.“