Henning Homann: Schutz der Unterkünfte muss verbessert werden.

Foto: Gina Sanders | fotolia.com

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„Es ist beschämend, dass Menschen, die hier Zuflucht vor Krieg und Gewalt suchen, Angst vor Gewalt haben müssen“, kommentiert Henning Homann die steigende Zahl der Straftaten gegen Asylunterkünfte in Sachsen. „Die gesamte Gesellschaft und vor allem die Sicherheitsbehörden sind gefordert, alles zu tun, ausländerfeindliche Übergriffe, Anschläge und Pogrome zu verhindern. Wie auch die Erkenntnisse der Opferberatung der Regionalen Arbeitsstellen für Bildung, Integration und Demokratie (RAA Sachsen) zeigen, sind die Geschehnisse in Freital nur die Spitze des Eisbergs. Wir müssen leider von einer deutlich höheren Dunkelziffer ausgehen.“

„Die SPD-Fraktion regt einen Anti-Gewalt-Gipfel an, der schnell und unkompliziert alle wichtigen Akteure zusammenbringt. Neben Polizei, Operativen Abwehrzentrums, Staatsschutz und Verfassungsschutz, Vertretern der Kommunen, der Staatsregierung, des Landtages sowie des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge müssen auch die Initiativen vor Ort, die Opferberatungen, die Migranten- und Flüchtlingsverbände und die Betreiber der Unterkünfte mit am Tisch sitzen. Ziel des Gipfels muss es sein, dass sich alle ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst werden und alle zusammen dafür sorgen, dass Gewalt gegen Unterkünfte und Geflüchtete bekämpft wird.“