Aus Anlass des Inter­na­tio­nalen Frau­en­tages ver­leiht die SPD-Frak­tion im Säch­si­schen Landtag in der kom­menden Woche zum 21. Mal ihren Frau­en­preis. Für die Ehrung gibt es in diesem Jahr 12 Bewer­bungen und Vor­schläge aus ganz Sachsen – von Frauen- und Mäd­chen­in­itia­tiven, Ver­einen, Wis­sen­schaft­le­rinnen und Ein­zel­per­sonen.  An der Aus­zeich­nungs­ver­an­stal­tung am 8. März im Landtag wird auch Gleich­stel­lungs­mi­nis­terin Petra Köp­ping teil­nehmen.

„Vor 100 Jahren durften Frauen in Deutsch­land zum ersten Mal wählen gehen. Das Frau­en­wahl­recht ist nur ein Mei­len­stein im langen Kampf um Gleich­stel­lung. Denn auch nach 100 Jahren ist das Ringen längst nicht abge­schlossen. Viele Frauen – gerade hier bei uns im Osten – mussten nach der Wende Brüche ver­kraften und harte Rück­schläge ein­ste­cken. Sie mussten ihre Lebens- und Berufs­pla­nungen der neuen Zeit anpassen. Und sie haben den­noch nicht auf­ge­geben“, so Iris Rae­ther-Lor­dieck, Spre­cherin für Gleich­stel­lungs­po­litik der Frak­tion. „Mit dem Preis wollen wir jene ehren, die sich auf unter­schied­lichsten Ebenen für Mäd­chen und Frauen enga­gieren.“

Das Preis­geld von zusammen 1.000 Euro haben Mit­ar­beiter und Abge­ord­nete der Land­tags­frak­tion gespendet. Der Preis wird am 8. März um 18.00 Uhr ver­liehen.