„In Sach­sen wur­den zum drit­ten Mal in Fol­ge die in der Tou­ris­mus­stra­te­gie ange­streb­ten 18 bis 19  Mil­lio­nen Über­nach­tun­gen gezählt. Unse­re Gäs­te gehö­ren zu den zufrie­dens­ten im Bun­des­ge­biet. Das Urlaubs­land Sach­sen wird gelobt und wei­ter­emp­foh­len. Damit das so bleibt, dür­fen wir uns nicht auf den Lor­bee­ren aus­ru­hen, son­dern müs­sen kon­ti­nu­ier­lich an der säch­si­schen Tou­ris­mus­stra­te­gie wei­ter­ar­bei­ten“, erklärt Jörg Vie­w­eg nach der öffent­li­chen Anhö­rung zur Tou­ris­mus­stra­te­gie 2020. Bereits im Koali­ti­ons­ver­trag hat die SPD auf einen Aus­bau der Stra­te­gie um wei­te­re Zie­le hin­ge­wirkt. Die Stra­te­gie soll nun eva­lu­iert und fort­ge­schrie­ben werden.

„Sach­sens Tou­ris­mus hat vie­le Poten­zia­le, die wir nut­zen müs­sen. Zum einen sei hier unser rei­ches indus­trie­kul­tu­rel­les Erbe genannt, das ins­be­son­de­re für den west­säch­si­schen Raum enor­me Chan­cen bie­tet. Zum ande­ren gibt es so genann­te tou­ris­ti­sche Mega­trends, die wir in Sach­sen auf­grei­fen und erfolg­reich ver­mark­ten soll­ten. Hier kön­nen Aktiv­ur­laub, Gesund­heit- und Well­nessur­laub und Fami­li­en­ur­laub im Vor­der­grund ste­hen“, umreißt Vie­w­eg wesent­li­che Zie­le der Fort­schrei­bung der Tourismusstrategie.

Nicht zuletzt muss, so Vie­w­eg, auch die Leis­tungs­fä­hig­keit der tou­ris­ti­schen Infra­struk­tur gestärkt wer­den: „Sach­sen kann ein attrak­ti­ves Urlaubs­land für Gäs­te mit Behin­de­rung sein. Eine durch­ge­hen­de Bar­rie­re­frei­heit ist dafür eine wich­ti­ge Vor­aus­set­zung, die letzt­end­lich allen Gäs­ten dient.“

Im Hin­blick auf die aktu­el­len Schwie­rig­kei­ten in Sach­sen, ins­be­son­de­re mit Ras­sis­mus und rech­ten Umtrie­ben macht Jörg Vie­w­eg ein­mal mehr deut­lich, dass nur ein welt­of­fe­nes Land auch ein gast­freund­li­ches Land blei­ben kann: „Wir brau­chen eine neue Offen­si­ve für Welt­of­fen­heit. Wir dür­fen nicht zulas­sen, dass gan­ze Regio­nen zukünf­tig von Tou­ris­ten gemie­den wer­den, weil sie sich nicht will­kom­men und sicher fühlen.“