„Ein starker und leistungsfähiger Staat braucht nachhaltige und leistungsfähige Soziale Arbeit. An wichtigen Stellen konnten wir im vergangenen Jahr schon deutlich mehr Geld bereitstellen, so dass die Arbeit im Sozialbereich nach Jahren der Kürzungen wieder stabilisiert werden konnte. Insbesondere für Jugendliche und bei der Drogen- und Suchtberatung hat sich die deutlich bemerkbar gemacht“, so Dagmar Neukirch, Sozialexpertin der SPD-Fraktion, am Rande der heutigen öffentlichen Anhörung im Sozialausschuss.

Die Erhöhung der Mittel wurde von den Expertinnen und Experten in der Anhörung gelobt, sie zeigten aber auch auf, dass das Geld nicht immer ankommt. Die Gründe dafür liegen zum einen in der sehr bürokratischen und kurzfristigen und damit eben nicht immer verlässlichen Art der Förderung über Projekte und an der späten Auszahlung der Mittel.
Hier müsse man, so Neukirch, ansetzen: „Unser Ziel ist eine planbare und auskömmliche Förderung. Das Geld muss zügig und verlässlich da ankommen, wo es gebraucht wird. Dazu bedarf es einer Überarbeitung der Förderrichtlinien – dies haben wir auch im Koalitionsvertrag vereinbart. Für die Sicherung des Fachkräftebedarfes ist das dringend notwendig.“