Sportmilliarde stärkt Sachsens Sportstätten

17.09.2025

Die vom Bund beschlossene Sportmilliarde bringt frischen Schwung für den Sport in Deutschland – und Sachsen ist dafür bestens vorbereitet. Albrecht Pallas, sportpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, begrüßt die Entscheidung ausdrücklich: „Die Sportmilliarde kommt! In den nächsten vier Jahren kann investiert werden – in Sportplätze, Turnhallen und auch in Schwimmbäder.“

Erfolgreicher Einsatz für den organisierten Sport

Die SPD hatte die Forderung nach einem bundesweiten Investitionsprogramm erfolgreich in den Koalitionsvertrag eingebracht. Nun trägt die intensive Arbeit in den Koalitions- und Haushaltsverhandlungen Früchte. Gemeinsam mit dem organisierten Sport soll der Investitionsstau bei kommunalen Sportstätten abgebaut werden.

Einfache Förderung, schnelle Umsetzung

Damit die Mittel zügig bei den Vereinen und Kommunen ankommen, wird das Programm als Modellprojekt für Bürokratieabbau umgesetzt. Anträge sollen unkompliziert gestellt werden können, die Auszahlung erfolgt pauschal und unbürokratisch. „So kommt die Milliarde vor Ort an – genau da, wo die Sachsen Sport treiben“, so Pallas.

Sachsen ist gut vorbereitet

Mit der vorhandenen Sportstättenstatistik verfügt Sachsen über einen klaren Überblick, wo Investitionen am dringendsten gebraucht werden. Diese Grundlage erleichtert es, gezielt Projekte auszuwählen und erfolgreich Fördermittel zu beantragen.

Ergänzung durch den Sachsenfonds

Neben den Bundesmitteln setzt sich die SPD-Fraktion auch weiterhin dafür ein, dass der Freistaat Sachsen mit dem Sachsenfonds zusätzliche Investitionen in Sportanlagen ermöglicht. „Der Sport ist kein Nice-to-have, sondern zentral für unsere Gesellschaft und den Zusammenhalt“, betont Pallas. „Für unsere Sportlandschaft werde ich mich auch in Zukunft stark machen.“

Hintergrund

Mit einer Investitionssumme von einer Milliarde Euro sollen bundesweit zahlreiche sanierungsbedürftige Sportanlagen modernisiert werden. Die Sportmilliarde startet mit dem Bundeshaushalt 2025, der in dieser Woche beschlossen wird. Die Kommunen werden als Partner auf Augenhöhe eingebunden und profitieren von deutlich reduzierter Bürokratie.