Hen­ning Homann, stell­ver­tre­tender Vor­sit­zender und jugend­po­li­ti­scher Spre­cher der SPD-Frak­tion im Säch­si­schen Landtag, am Don­nerstag in der Aktu­ellen Debatte „Gleiche Chancen kommen nicht von allein – ein Jahr Lan­des­pro­gramm Schul­so­zi­al­ar­beit“:

„Jedes Kind ver­dient die glei­chen Zukunfts­chancen. Aber leider kommen diese nicht von allein. Schü­le­rinnen und Schüler kommen aus unter­schied­li­chen Fami­lien und tragen ver­schie­dene Sorgen, Pro­bleme oder auch Zukunfts­fragen mit sich herum. Und genau hier setzt die Schul­so­zi­al­ar­beit an“, erklärt Hen­ning Homann, jugend­po­li­ti­scher Spre­cher der SPD-Land­tags­frak­tion in der Aktu­ellen Debatte.

Schul­so­zi­al­ar­bei­te­rinnen und Schul­so­zi­al­ar­beiter unter­stützen die Kinder und Jugend­li­chen beim Lösen von Pro­blem, ver­bes­sern das Schul­klima und helfen damit gleiche Chancen für alle zu ermög­li­chen.

„Des­halb war es uns beson­ders wichtig, die Schul­so­zi­al­ar­beit in Sachsen zu ordnen, aus­zu­bauen und zu ver­bes­sern. Mit dem Aufbau eines Lan­des­pro­gramms Schul­so­zi­al­ar­beit in Höhe von 15 Mil­lionen Euro zum Schul­jahr 2017/2018 konnten wir end­lich die Situa­tion der freien Träger und der Schul­so­zi­al­ar­beiter deut­lich ver­bes­sern“, so Homann.

Ab August 2018 wird es auch an jeder öffent­li­chen Ober­schule min­des­tens eine Schul­so­zi­al­ar­bei­terin oder einen Schul­so­zi­al­ar­beiter geben und das Lan­des­pro­gramm um wei­tere 15,5 Mil­lionen Euro auf­ge­stockt. „Das ist eine der größten sozi­al­po­li­ti­schen Inves­ti­tionen dieser Koali­tion. Und jeder Euro ist es wert, denn nur ein sozialer Staat ist auch ein hand­lungs­fä­higer Staat, der seine Zukunft aktiv gestaltet“, so Homann abschlie­ßend.