Anglei­chung der Arbeits­zeiten zwi­schen Ost und West muss aufs Gleis gesetzt werden.

Wir unter­stützen die Kol­le­ginnen und Kol­legen der IG Metall in Ihrem Ein­satz für höhere Löhne und gerech­tere Arbeits­zeiten.

28 Jahre nach der Fried­li­chen Revo­lu­tion muss es end­lich zu ernst­haften Ver­hand­lungen über die Anglei­chung der Arbeits­zeiten zwi­schen Ost und West kommen.

Die 35-Stunden-Woche würde auch für Arbei­te­rinnen und Arbeiter in Sachsen mehr Zeit für Familie und Erho­lung schaffen. Das ist gerecht und Aner­ken­nung für die Leis­tung der Arbeit­neh­me­rinnen und Arbeit­nehmer hier vor Ort.

Gleiche Löhne und Arbeits­zeiten gehen Hand in Hand und sind ein wich­tiger Schritt für die Anglei­chung der Lebens­ver­hält­nisse zwi­schen Ost und West.

Wir bedauern, dass die Arbeit­geber mit Rechts­mit­teln gegen die Streiks vor­gehen. Das Streik­recht ist ein wich­tiges Grund­recht und ele­men­tarer Bestand­teil unserer Ver­fas­sung. Weder die Gewerk­schaften noch die strei­kenden Kol­le­ginnen und Kol­legen werden diesen Ein­schüch­te­rungs­ver­su­chen nach­geben.

Dirk Panter, MdL
Dagmar Neu­kirch, MdL
Hen­ning Homann, MdL
Hanka Kliese, MdL
Volkmar Winkler, MdL
Thomas Baum, MdL
Harald Bau­mann-Hasske, MdL
Sabine Friedel, MdL
Simone Lang, MdL
Holger Mann, MdL
Albrecht Pallas, MdL
Mario Pecher, MdL
Juliane Pfeil-Zabel, MdL
Iris Rae­ther-Lor­dieck, MdL
Jörg Vieweg, MdL

Hin­ter­grund:
Nach dem Schei­tern der Tarif­ver­hand­lungen in der Metall­in­dus­trie führt die IG Metall auch im Bezirk Berlin-Bran­den­burg-Sachsen 24-Stunden-Warn­streiks durch. In Sachsen wird u.a. in Zwi­ckau, Dresden, Leipzig gestreikt.