(Dresden, 15. März 2017) Heute rati­fi­zierte der Landtag den Staats­ver­trag über die gemein­same Ein­rich­tung für die Hoch­schul­zu­las­sung. Damit wird das bun­des­weite zen­trale Ver­ga­be­ver­fahren für Stu­di­en­plätze auch in Sachsen ver­ein­heit­licht und ver­bes­sert.

Dazu sagte die hoch­schul­po­li­ti­sche Spre­cherin der CDU-Frak­tion, Aline Fiedler: „Wir nutzen die tech­ni­schen Mög­lich­keiten und schaffen eine ein­heit­liche Daten­bank für die ver­schie­denen Stu­di­en­platz­ver­ga­be­ver­fahren. Hiervon pro­fi­tieren alle Seiten: die Ver­ga­be­ver­fahren werden für die Hoch­schulen und die Stu­denten ein­fa­cher, über­sicht­li­cher und trans­pa­renter. Nicht aus­ge­las­tete NC-Kapa­zi­täten in Hoch­schulen gehören der Ver­gan­gen­heit an, da hier in Zukunft ein früh­zei­tiges Nach­be­set­zungs­ver­fahren greift.“

Der hoch­schul­po­li­ti­sche Spre­cher der SPD-Frak­tion, Holger Mann, erklärt dazu: „Mit der Neu­fas­sung des Staats­ver­trages stellen wir die Hoch­schul­zu­las­sung auf ein modernes Fun­da­ment. So erhält die Soft­ware nach 40 Jahren ein Update und es werden die ver­schie­denen Zulas­sungs­ver­fahren recht­lich zusam­men­ge­führt. Der Frei­staat finan­ziert auch künftig die zen­tralen Ver­ga­be­ver­fahren für die säch­si­schen Stu­di­en­plätze in Human­me­dizin, Zahn­me­dizin, Tier­me­dizin und Phar­mazie. Pro­fi­tieren werden Hoch­schulen und Stu­die­rende, die deut­lich schneller Gewiss­heit über die Stu­di­en­platz­ver­gabe bekommen.“