+++ Dobrindt darf Chemnitz nicht länger vom Fernverkehr abkoppeln +++

Thomas Baum, Sprecher für Verkehrspolitik der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, zur öffentlichen Anhörung des Koalitionsantrages „Südwestsachsen braucht wieder einen Fernverkehrsanschluss – Bund und Deutsche Bahn müssen handeln“ (Drucksache 6/5246) im Ausschuss für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr:

„Das Urteil der Sachverständigen war eindeutig und einstimmig: Südwestsachsen braucht dringend wieder einen Anschluss an den Fernverkehr. Deutschlandweit gibt es keine andere Wirtschaftsregion, die dermaßen vom Schienenfernverkehr abgekoppelt ist.

Die Anhörung hat gezeigt, dass unser Antrag richtig und wichtig ist. Wir müssen nicht nur die infrastrukturellen Voraussetzungen schaffen, sondern auch dafür sorgen, dass ein wirtschaftliches Fernverkehrsangebot durch die Deutsche Bahn etabliert werden kann“, erklärt der Verkehrsexperte der SPD-Fraktion, Thomas Baum, anlässlich der Anhörung im Verkehrsausschuss.

Voraussetzung ist und bleibt der zügige Ausbau und die Elektrifizierung verschiedener Strecken in der Region. So muss die Strecke Chemnitz-Leipzig endlich in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplanes aufgenommen werden: „Hier sind wir alle gemeinsam in der Pflicht! Unser Verkehrsminister Martin Dulig (SPD) ist unermüdlich im Einsatz, um Verbesserungen beim Bund und bei Bundesverkehrsminister Dobrindt (CSU) zu erreichen. Die Koalition muss hier auf allen Ebenen am selben Strang ziehen, damit Chemnitz und Südwestsachsen nicht länger vom Fernverkehr abgekoppelt bleiben.“

Natürlich wird, so Baum abschließend, auch der Freistaat seine Hausaufgaben machen: „Wir werden die Planungsprozesse beschleunigen und uns dafür einsetzen, ausreichend Landesmittel für weitere Planungen zur Verfügung zu stellen.“