Sachsen muss Tarif­land werden. Als Bil­lig­lohn­land werden wir den Wett­be­werb um die Fach­kräfte der Zukunft nicht gewinnen. Die Fach­kräfte werden schlichtweg an Sachsen vor­bei­gehen oder hier weg­ziehen“, sagte Hen­ning Homann in der Debatte zur Fach­re­gie­rungs­er­klä­rung.

Betrieb­liche Mit­be­stim­mung und Tarif­bin­dung müssten in Sachsen end­lich selbst­ver­ständ­lich werden. Beides eröffne Chancen für nach­hal­tige Ent­schei­dungen von Betrieben und Unter­nehmen.

„So können damit die großen Ver­än­de­rungen auf dem Arbeits­markt positiv gestaltet  werden“, sagte Homann mit Blick auf Digi­ta­li­sie­rung oder Wirt­schaft 4.0. „Das kann am besten vor Ort durch die Betriebs­räte und Arbeit­geber organ­siert und durch Tarif­ver­träge aus­ge­staltet werden. Wenn wir diese Chance nutzen, dann wird die Digi­ta­li­sie­rung zu einem Erfolgs­pro­jekt für die säch­si­schen Beschäf­tigen und Unter­nehmen.“

 

Foto: zapp2photo | Adobe Stock