„Unser Land ver­liert mit Gert Zim­mer­mann einen begna­deten Kom­mu­ni­kator und einen Künstler der Live-Repor­tage“, so Albrecht Pallas am Dienstag zum Tod des Sport­re­por­ters. „Gert Zim­mer­mann war vielen Zuhö­re­rinnen und Zuhö­rern ein Begriff. Dank seiner schnellen Auf­fas­sungs­gabe, seiner umfang­rei­chen Sach­kenntnis und seiner meta­pho­ri­schen Sprache gelang es ihm, auch solche Men­schen an das Radio­gerät zu fes­seln, die sich nicht für Fuß­ball inter­es­sierten.“

„Dabei ging es ihm stets um mehr als um Sieg oder Nie­der­lage: Gert Zim­mer­mann kannte viele Akteure auf dem grünen Rasen per­sön­lich, hatte ihre indi­vi­du­elle Ent­wick­lung im Blick und sah in den Sport­lern immer auch die Men­schen. Der zuneh­menden Kom­mer­zia­li­sie­rung des Sports stand er kri­tisch gegen­über. Auch hatte er kein Pro­blem damit, von der ‚Seele des Fuß­balls‘ zu spre­chen, die uns nicht ver­loren gehen darf. Spe­ziell im Osten des wie­der­ver­ei­nigten Deutsch­lands wird man seine Stimme, seinen Witz und seine Begeis­te­rung für den Fuß­ball ver­missen.“

„Unbe­schadet einer kri­ti­schen Wür­di­gung seiner poli­ti­schen Posi­tionen sage ich als sport­po­li­ti­scher Spre­cher der SPD-Frak­tion Danke für sein Lebens­werk.“