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+++ lang­jäh­ri­ge For­de­rung der Lehr­kräf­te erfüllt +++ keine Lösung für Leh­rer­man­gel +++ Aner­ken­nung der Leis­tung +++

Mit der heu­ti­gen Ver­ab­schie­dung des novel­lier­ten Beam­ten­ge­set­zes (Druck­sa­che 6/9647) werden Über­stun­den für Lehrer im Unter­richt rück­wir­kend zum 1. Januar 2017 ver­gü­tet.

„Das ist ein wich­ti­ges Zei­chen der Aner­ken­nung für die Arbeit unse­rer Lehr­kräf­te. Sie helfen mit, die schwie­ri­ge Situa­ti­on an den Schu­len – für die sie nichts können – zu bewäl­ti­gen. Das möch­ten wir hono­rie­ren. Mit der Bezah­lung ab der ersten Unterrichts(über)stunde wird eine lang­jäh­ri­ge For­de­rung der Lehr­kräf­te erfüllt“, so Frie­del.

Die Maß­nah­me wurde bereits im Okto­ber im Leh­rer­pa­ket ver­ein­bart. „Klar ist aber auch: Die Bezah­lung von Über­stun­den für Lehrer kann keine tra­gen­de Säule des Schul­sys­tems sein“, stellt Frie­del klar. „Sie ist ein Gebot der Fair­ness in der aktu­el­len Situa­ti­on. Aber sie ent­hebt uns nicht von der Ver­ant­wor­tung, die Wei­chen grund­le­gend neu zu stel­len. Wir brau­chen mehr Lehr­kräf­te und müssen die Ein­stel­lungs­zah­len ver­bes­sern. Es bleibt unsere Pflicht und unser Ziel, genü­gend Per­so­nal für 100 Pro­zent des Grund­be­rei­ches und 100 Pro­zent des Ergän­zungs­be­rei­ches zu beschäf­ti­gen. Nur so kann der Unter­richt abge­si­chert und Aus­fall ver­mie­den werden.“