Unbefristete Einstellungen sollen zur Regel werden

Als SPD stellen wir unmissverständlich klar: Die Zeiten, in denen in Sachsen nur befristet eingestellt wurde, gehören der Vergangenheit an.  Unbefristete Arbeitsverhältnisse müssen zur Regel werden“, so Albrecht Pallas, zu dem Antrag, der auch mit Stimmen von Linken und Grünen vom Landtag angenommen wurde. „Der Antrag  ist ein weiterer Schritt, um den Öffentlichen Dienst für die Zukunft attraktiver zu machen, er ist ein Zeichen von Respekt und Anerkennung für die Beschäftigten, die wir halten wollen. Und er macht deutlich, dass wir auch in Zukunft noch bessere Arbeitsbedingungen schaffen wollen.“

„Der öffentliche Dienst des Freistaates steht vor einem großen Umbruch. Die Hälfte der derzeit aktiven Bediensteten wird bis 2030 in den Ruhestand treten“, beschrieb Pallas die Situation. „Unser Ziel ist es daher, genügend gut ausgebildete, vernünftig bezahlte und motivierte Menschen im öffentlichen Dienst für die Zukunft zu gewinnen und zu halten. Junge Leute gewinnen wir nur, wenn wir attraktive Arbeitsbedingungen schaffen. Aus sozialdemokratischer Sicht gehört dazu, dass grundsätzlich auf sachgrundlose Befristungen verzichtet wird und unbefristete Einstellungen der Regelfall sind.“

Pallas verwies zudem darauf, dass SPD und CDU nach dem enormen und schädlichen Stellen- und Staatsabbau der schwarz-gelben Koalition viel Reparaturarbeit geleistet habe. „Als SPD haben wir in den letzten Jahren auch ganz konkrete Verbesserungen erkämpft“, so Pallas. „So bringen wir bis 2024 1.000 zusätzliche Polizisten auf die Straße. Dafür haben wir den Einstellungskorridor von 300 in 2013 auf jährlich 700 Stellen mehr als verdoppelt. Mit dem Handlungsprogramm ‚Nachhaltige Sicherung der Bildungsqualität in Sachsen‘ haben wir die Grundlage geschaffen, dass wieder mehr Lehrer und Lehrerinnen in Sachsen arbeiten können. Mit der Ausbildungsoffensive erhöhen wir die Zahl der Anwärter beziehungsweise Auszubildenden in unseren öffentlichen Ausbildungsstätten auf 550.“

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