Sabine Frie­del, Spre­che­rin für Bil­dungs­po­li­tik der SPD-Frak­ti­on im Säch­si­schen Land­tag, zum Koali­ti­ons­an­trag „Sprach­er­werb und Wer­te­ver­mitt­lung als Schlüs­sel für schu­li­sche Bil­dung und Inte­gra­ti­on“ (Druck­sa­che 6/4464):

„Die Inte­gra­ti­on geflüch­te­ter Kinder im schul­pflich­ti­gen Alter ist eine große Her­aus­for­de­rung und eine große Chance. Dazu braucht es zum einen Sprach­ver­mitt­lung von Beginn an. Zum ande­ren benö­ti­gen wir ein Kon­zept für die Wer­te­ver­mitt­lung, das im Übri­gen für alle Kinder gilt“, umreißt die bil­dungs­po­li­ti­sche Spre­che­rin der SPD-Frak­ti­on, Sabine Frie­del, die Ziel­rich­tung des Koali­ti­ons­an­tra­ges, der am heu­ti­gen Mitt­woch vom Säch­si­schen Land­tag beschlos­sen wurde.

Zu den im Antrag beschrie­be­nen Maß­nah­men sagte Frie­del: „Wir wollen den Unter­richt im Fach ‚Deutsch als Zweit­spra­che‘ absi­chern und Vor­aus­set­zun­gen für die Beschu­lung schaf­fen. Neben der deut­schen Spra­che ist die Ver­mitt­lung der Werte und Normen unse­res gemein­sa­men Zusam­men­le­bens zen­tra­les Fun­da­ment der Inte­gra­ti­on.

Die Staats­re­gie­rung erar­bei­tet ein Kon­zept, wie allen Kin­dern – hier gebo­re­nen und zuge­zo­ge­nen –  ihrem Alter ent­spre­chend Kennt­nis­se der Ver­fas­sung sowie von Plu­ra­lis­mus, Demo­kra­tie und Rechts­staat­lich­keit nahe­ge­bracht werden können.

‚Ein­heit in Viel­falt’ ist die Leit­kul­tur der Demo­kra­tie. Das gemein­sa­me Ken­nen­ler­nen und Zusam­men­le­ben auf der Basis unse­rer Grund­wer­te und Ver­fas­sungs­ord­nung stehen des­halb bei der Wer­te­ver­mitt­lung im Mit­tel­punkt. Unsere Schu­len sind dafür der rich­ti­ge Ort.“