„Im Gegen­satz zu man­cher Unter­neh­mens­grün­der-Show im Fern­se­hen machen wir hand­fes­te Poli­tik für junge Leute“, so Jörg Vieweg, Spre­cher für Mit­tel­stands­po­li­tik, am Diens­tag in Dres­den. „Mit der jetzt über­ar­bei­te­ten För­der­richt­li­nie für den säch­si­schen Mit­tel­stand reagie­ren wir auf die Hin­wei­se und Wün­sche für eine geziel­te­re För­de­rung von Start-ups, jungen Grün­dern sowie der Kultur- und Krea­tiv­wirt­schaft. Wenn etwa die Markt­ein­füh­rung inno­va­ti­ver Pro­duk­te von Start-ups jetzt mit 75 statt 50 Pro­zent geför­dert wird, erleich­tert das ange­hen­den Unter­neh­mern den Schritt in die Selbst­stän­dig­keit und die Umset­zung ihrer krea­ti­ven Ideen. Zudem werden mit der novel­lier­ten Richt­li­nie –  wie immer wieder gefor­dert –  gerade kleine Unter­neh­men und Grün­der von büro­kra­ti­schem Auf­wand ent­las­tet.“

Hin­ter­grund: Die Mit­tel­stands­richt­li­nie umfasst Bera­tungs­an­ge­bo­te für Grün­der und KMU, Mes­se­be­tei­li­gun­gen, die Ein­füh­rung von E‑Busi­ness-Pro­jek­ten und die Markt­ein­füh­rung von Inno­va­tio­nen. Auch die Unter­stüt­zung orga­ni­sa­ti­ons­ei­ge­ner Bera­ter bei Kam­mern und Ver­bän­den sowie die För­de­rung über­be­trieb­li­cher Aus­bil­dungs­stät­ten sind Gegen­stand der Richt­li­nie. Der Frei­staat Sach­sen stellt ins­ge­samt rund 20 Mil­lio­nen Euro pro Jahr für die Pro­gram­me der Mit­tel­stands­richt­li­nie zur Ver­fü­gung. (Quelle: Pres­se­mit­tei­lung des Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­ums)