„Der Frei­staat wird sich in den kom­men­den beiden Jahren mit einem ein­heit­li­chen und erhöh­ten För­der­satz von 50 Pro­zent an Inves­ti­tio­nen für Sport­an­la­gen der Kom­mu­nen und Ver­ei­ne betei­li­gen. Zudem hält die Koali­ti­on Wort beim Büro­kra­tie­ab­bau: Der Weg­fall der gemein­de­wirt­schaft­li­chen Stel­lung­nah­me und die Anhe­bung der För­der­gren­ze von 125.000 auf 200.000 Euro für das ver­ein­fach­te För­der­ver­fah­ren sind zwei Maß­nah­men, die für Ent­las­tung in den Kom­mu­nen und Sport­ver­ei­nen sorgen werden“, so Jörg Vieweg.

„Dass die höhe­ren För­der­quo­ten nur zwei Jahre gelten soll, ist ein Wer­muts­trop­fen“, so Vieweg.  Trotz Inter­ven­ti­on der SPD habe der Finanz­mi­nis­ter an dieser Befris­tung fest­ge­hal­ten. „Nun muss die größte Ehren­amts­be­we­gung im Frei­staat Sach­sen bei Inves­ti­tio­nen in Sport­stät­ten weiter mit unsi­che­ren, befris­te­ten Lösun­gen leben. Wir brau­chen end­lich ein Sport­för­der­ge­setz, das dem Brei­ten- und Spit­zen­sport die nötige Pla­nungs­si­cher­heit gibt. Nur so wird eine ver­läss­li­che dau­er­haf­te För­de­rung über einen Dop­pel­haus­halt hinaus ermög­licht. Die SPD-Frak­ti­on wird sich darum wei­ter­hin für ein sol­ches Gesetz ein­set­zen.“