„Bereits in frühen Jahren ver­lan­gen wir unse­ren Spit­zen­sport­lern eine dop­pel­te Belas­tung ab. Schule und Sport müssen unter einen Hut gebracht werden. Dabei dürfen Spaß, Fami­lie und per­sön­li­che Ent­wick­lung nicht zu kurz kommen. Unsere Sport­schu­len mit ihren Inter­na­ten bieten hier ein zu Hause mit opti­mier­ten Abläu­fen, indi­vi­du­el­ler För­de­rung, einer gewohn­ten Umge­bung und einem ver­läss­li­chen Team als Ansprech­part­ner“, sagte SPD-Sport­po­li­ti­ker Jörg Vieweg am Don­ners­tag zur Debat­te des Koali­ti­ons­an­tra­ges  „Sport­li­che Höchst­leis­tun­gen unse­rer Schü­le­rin­nen und Schü­ler för­dern – die säch­si­schen Sport­schu­len stär­ken“. „Diese Schu­len gilt es weiter zu stär­ken. So möch­ten wir den Lei­tern der Außen­stel­len unse­rer Sport­schu­len mehr Zeit ein­räu­men, sich um ihre Schü­ler vor Ort zu küm­mern. Dafür sind mehr soge­nann­te Anrech­nungs­stun­den nötig, die in der künf­ti­gen Leh­rer­be­darfs­pro­gno­se berück­sich­tigt werden müssen.“

„Mit dem Bekennt­nis zur Pro­fil­quo­te für Spit­zen­sport­ler bei der Hoch­schul­zu­las­sung hat die Koali­ti­on bereits einen Pfad abge­steckt“, erläu­tert Vieweg. „Jetzt möch­ten wir auch die beruf­li­che Bil­dung in den Blick nehmen und neue Optio­nen für eine duale Kar­rie­re eröff­nen. So soll der erfolg­rei­che Schul­ver­such ‚Gedehn­ten Fach­ober­schu­le für Sport­ta­len­te‘ fort­ge­führt und auf eine Chem­nit­zer Fach­ober­schu­le aus­ge­wei­tet werden. Und da der Frei­staat Sach­sen als gutes Bei­spiel voran gehen sollte, regen wir die Ein­rich­tung einer Sport­för­der­grup­pe in der Staats­ver­wal­tung an. So können Aus­bil­dungs­plät­ze auch abseits des Poli­zei­diens­tes für junge Nach­wuchs­sport­ler ent­ste­hen.“