„Bei der Neu­aus­rich­tung der Wirt­schafts­för­de­rung des Bundes müssen die Beson­der­heiten des Mit­tel­standes in Sachsen berück­sich­tigt werden“, so Jörg Vieweg, Spre­cher für Mit­tel­stands­po­litik der SPD-Land­tags­frak­tion, zum Koali­ti­ons­an­trag Wachstum des säch­si­schen Mit­tel­standes unter­stützen“ am Don­nerstag im Landtag.

„Unser säch­si­scher Mit­tel­stand ist erfolg­reich. Aber gerade im Ver­gleich zu den alten Bun­des­län­dern haben wir struk­tu­relle Pro­bleme. Unser struk­tu­reller Nach­teil ist die relativ geringe Eigen­ka­pi­tal­quote.“

„Wir sagen, unser  wich­tigstes För­der­instru­ment –  die regio­nale Wirt­schafts­för­de­rung –  muss geän­dert werden. Wir müssen weg­kommen vom Wachs­tums­ge­danken. Es geht uns zukünftig auch um den Erhalt von Arbeits­plätzen.“ Zudem müsse sich diese För­de­rung viel stärken junge und inno­va­tive Unter­nehmen in den Blick nehmen.

„Es muss darum gehen, die struk­tu­rellen Nach­teile, die unser Mit­tel­stand in Sachsen im Bun­des­ver­gleich immer noch hat, aus­zu­glei­chen und die Wett­be­werbs­fä­hig­keit von Unter­neh­me­rinnen und Unter­neh­mern zu ver­bes­sern.“

Hin­ter­grund: Auf Bun­des­ebene steht die Über­ar­bei­tung der Richt­li­nien für die GRW-För­de­rung (Gemein­schafts­auf­gabe Ver­bes­se­rung der regio­nalen Wirt­schafts­struktur) an. Mit dem Koali­ti­ons­an­trag werden Schwer­punkte aus säch­si­scher Sicht for­mu­liert.