„Der Erhalt der Arbeits­plät­ze hat für uns höchs­te Prio­ri­tät“, sagte Thomas Baum, Spre­cher für Wirt­schafts- und Indus­trie­po­li­tik, am Mitt­woch in der Aktu­el­len Land­tags­de­bat­te zum Betrug bei VW. „Der Betrug trifft vor allem die ehr­li­chen und flei­ßi­gen Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter und er trifft die Kom­mu­nen, in denen VW prä­sent ist.“

„Es ist unser Anlie­gen, nun dazu bei­zu­tra­gen, dass weder die Kom­mu­nen noch die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter den Scha­den aus­ba­den müssen, den hoch­be­zahl­tes Per­so­nal durch betrü­ge­ri­sches Han­deln ver­ur­sacht hat. Für VW muss es darum gehen, alles auf­zu­klä­ren, für Trans­pa­renz zu sorgen, damit wieder Ver­trau­en in den Kon­zern zurück­kommt.“

„Wir reden hier über nicht mehr und nicht weni­ger als das indus­tri­el­le Herz, den indus­tri­el­len Kern einer ganzen Region“, sagte der Chem­nit­zer SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Jörg Vieweg und ver­wies auf die rund 10.250 VW-Beschäf­tig­ten in Chem­nitz, Zwi­ckau und Dres­den sowie die vielen Zulie­fe­rer.

„Wenn es VW schlecht geht, dann geht es auch Sach­sen schlecht! Es darf des­halb nicht pas­sie­ren, dass die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter den Scha­den dieser fal­schen Manage­men­tent­schei­dun­gen tragen müssen. Wir müssen alles tun, um zu ver­hin­dern, dass unsere Kom­mu­nen und das Gemein­we­sen den Grö­ßen­wahn eini­ger weni­ger aus­ba­den müssen.  Jetzt gehö­ren 14 Mil­lio­nen Euro Vor­stands­ge­häl­ter auf den Prüf­stand – nicht der Lohn der Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter.“