Juliane Pfeil, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, zur heute im Landtag thematisierten Lage bei VW:
„Die Situation bei VW Sachsen sorgt gerade in Südwestsachsen und weit über die Werkstore hinaus für große Verunsicherung. Es geht nicht nur um die Beschäftigten in Mosel, sondern auch um viele Arbeitsplätze in der Zulieferindustrie und um ganze Familien, die Sicherheit und Perspektiven brauchen.
Klar ist: Für den Standort braucht es jetzt neue Ideen und einen beschäftigungsorientierten Pragmatismus. Alle tragfähigen Optionen müssen auf den Tisch. Die Vorschläge von Wirtschaftsminister Dirk Panter sind ein wichtiger Impuls, den wir offen diskutieren sollten.
Die Beschäftigten bei VW haben längst bewiesen, dass sie Wandel können. Seit Jahren stemmen sie Veränderungen mit großem Engagement. Deshalb verdienen sie jetzt vor allem Verlässlichkeit und eine klare Zukunftsperspektive.
Auch beim Masterplan Südwestsachsen gilt: Die Zukunft der Region kann nicht ohne VW gedacht werden. Unser Ziel bleibt, industrielle Wertschöpfung und gute Arbeit in Südwestsachsen zu sichern. Die SPD-Fraktion wird diesen Prozess konstruktiv begleiten.“

