„Wir müssen die ange­spann­te Situa­ti­on in Sach­sens Wälder und die Wir­kung der ver­schie­de­nen Hilfs­maß­nah­men im Auge behal­ten, um gege­be­nen­falls schnell reagie­ren zu können“, so Volk­mar Wink­ler, Spre­cher für Agrar- und Forst­wirt­schaft, am Mitt­woch in der Debat­te zum Koali­ti­ons­an­trag  „Stär­kung der säch­si­schen Forst­wirt­schaft in Zeiten von Sturm und Bor­ken­kä­fer“. „Aus diesem Grund for­dern wir mit unse­rem Antrag die Staats­re­gie­rung auf, uns bis spä­tes­tens 30. April umfang­reich über das Ausmaß der Schä­den im Wald, über die Ergeb­nis­se bei der Beräu­mung des Schad­hol­zes, über die Situa­ti­on im Privat- und Kör­per­schafts­wald, die Bil­dung von Zusam­men­schlüs­sen sowie über Maß­nah­men zur Ent­las­tung des Holz­mark­tes zu berich­ten. Auch über die Arbeit der Kri­sen­stä­be soll berich­tet werden. Bis dahin sollen alle Unter­stüt­zungs­mög­lich­kei­ten aus­ge­schöpft werden. Das sind wir unse­rem Wald schul­dig.“

Mit Blick auf Zusam­men­schlüs­se sieht Wink­ler noch deut­lich Luft nach oben: „Der Frei­staat för­dert diese Forst­ge­mein­schaf­ten als zen­tra­les Instru­ment, um pri­va­te Wald­be­sit­zer bei der anspruchs­vol­len Wald­be­wirt­schaf­tung zu unter­stüt­zen. Es gibt schon eine Reihe guter Bei­spie­le. Der­zeit gibt es 22 Forst­be­triebs­ge­mein­schaf­ten mit rund 1650 Mit­glie­dern und 5.300 Hektar Wald­flä­che. Diese Fläche ent­spricht in etwa einem Fünf­tel des Pri­vat­wal­des. In der Situa­ti­on, in der wir uns befin­den, ist das meiner Mei­nung nach viel zu wenig. Hier besteht noch viel Infor­ma­ti­ons­be­darf und es ist noch viel Über­zeu­gungs­kraft not­wen­dig.“