„Die Ände­rung des säch­si­schen Jagd­ge­set­zes hat nichts mit Hys­te­rie und Panik­ma­che zu tun“, so unser Spre­cher für Land- und Forst­wirt­schaft, Volk­mar Wink­ler, am Mitt­woch im Land­tag. „Wir müssen schnellst­mög­lich Maß­nah­men ergrei­fen, um ein Ein­schlep­pen der Afri­ka­ni­schen Schwei­ne­pest nach Deutsch­land und spe­zi­ell nach Sach­sen zu ver­hin­dern. Denn die Gefahr eines Aus­bruchs in Sach­sen steigt stetig.“ Mit der am Mitt­woch ver­ab­schie­de­ten Ände­rung des Geset­zes könne der Schwei­ne­pest besser begeg­net werden.

„Die Ände­run­gen des Jagd­ge­set­zes allein rei­chen als Prä­ven­tiv­maß­nah­men jedoch nicht aus. Es müssen noch wei­te­re Maß­nah­men ergrif­fen werden, die nicht gesetz­lich gere­gelt werden können oder Bun­des­recht betref­fen“, ver­wies Wink­ler auf einen zur Geset­zes­än­de­rung zuge­hö­ri­gen Ent­schlie­ßungs­an­trag, der diese Maß­nah­men auf­lis­tet. Vor allem sei es auch wich­tig, die Bevöl­ke­rung weiter regel­mä­ßig zu infor­mie­ren und über Risi­ken auf­zu­klä­ren.