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]„Sachsens Regierung hat heute ein klares Bekenntnis zur Einwanderungsgesellschaft abgegeben“, erklärt Juliane Pfeil zur vom Kabinett verabschiedeten Förderrichtlinie „Soziale Betreuung Flüchtlinge“.

„Die Integration von Asylsuchenden beginnt vor Ort und wird jeden Tag von engagierten Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern in den Städten und Gemeinden gemeistert. Sie sind die ersten Vertrauten der  Flüchtlinge, sie begleiten und helfen und bauen Brücken des Kennenlernens. Mit der Förderrichtlinie und den damit verbundenen, dringend notwendigen zusätzlichen finanziellen Mittel werden die Kommunen nun konkret bei dieser wichtigen Aufgabe unterstützt.“

„Die Förderrichtlinie ist im Miteinander mit kommunalen Spitzenverbänden, Landkreisen und kreisfreien Städten entstanden. Das ist insbesondere der neuen Dialogkultur unserer Staatsministerin Petra Köpping zu verdanken. So konnten schnell praktische,  den Anforderungen entsprechende Lösungsansätze für unsere Kommunen geschaffen werden“, so Juliane Pfeil.

Nun liege es an den Kommunen, das Unterbringungs- und Kommunikationskonzept mit Leben zu erfüllen. „Unserer Meinung nach sollte ein Betreuungsschlüssel von einem qualifizierten Sozialarbeiter für je 150 Flüchtlinge als Orientierung gelten. Das ist wichtig, damit Integration vor Ort auch gelingt.“

„Die bisher im Haushaltsentwurf eingeplanten Gelder werden angesichts des weiteren Zustroms von Flüchtlingen voraussichtlich nicht den tatsächlichen Bedarf decken. Darüber wird in den weiteren Verhandlungen zum Haushalt zu diskutieren sein.“ Juliane Pfeil sieht aber auch die Bundesregierung in der Pflicht: „Diese sollte endlich den Zugang zum Arbeits- und Ausbildungsmarkt erleichtern, um Flüchtlingen bessere Perspektiven in Deutschland zu geben.“