+++ Schutz­schirm bringt sozia­le Orga­ni­sa­tio­nen durch die Krise +++ Pfle­ge­bo­nus und prä­ven­ti­ve Corona-Tests kommen sozia­len Beru­fen zu Gute +++

Simone Lang, Spre­che­rin für Sozia­les und Fami­li­en der SPD-Frak­ti­on im Säch­si­schen Land­tag, am Mitt­woch im Land­tag zur Aktu­el­len Debat­te „Schutz­schirm für sozia­le Ein­rich­tun­gen und Initia­ti­ven: Wie unsere Gesell­schaft auch in und nach der Corona-Zeit stark bleibt“: 

„Die Corona-Pan­de­mie ver­deut­licht, wie wich­tig die Ange­bo­te von sozia­len Ver­bän­den, Ver­ei­nen und Initia­ti­ven sind. Die Pan­de­mie war und ist ein Ein­schnitt, der die Akteu­re auch selbst trifft. Aber unsere Gesell­schaft kann es sich nicht leis­ten, Orga­ni­sa­tio­nen zu ver­lie­ren. Denn gesell­schaft­li­cher Zusam­men­halt ent­steht nicht von allein, er muss aktiv gestal­tet werden. Des­halb war es gut und rich­tig, dass Bund und Land für Unter­stüt­zung sorgen“, so Simone Lang. „Wir schüt­zen die sozia­le Land­schaft in Sach­sen.“

„In Sach­sen flie­ßen dank des Sozi­al­mi­nis­te­ri­ums alle geneh­mig­ten För­der­gel­der auch unter ein­ge­schränk­ten Bedin­gun­gen weiter. Das ist keine Selbst­ver­ständ­lich­keit! Und für Ver­bän­de, Orga­ni­sa­tio­nen und Träger, die weder unter das Sozi­al­dienst­leis­ter-Ein­satz­ge­setz fallen, noch von einem ande­ren Corona-Hilfs­pro­gramm des Frei­staa­tes erfasst werden, hat Sozi­al­mi­nis­te­rin Petra Köp­ping ein zusätz­li­ches Siche­rungs­netz gespannt. Dadurch schlie­ßen wir eine Lücke und ermög­li­chen u.a. Hilfe für Kinder- und Jugend­er­ho­lungs­zen­tren, Schul­land­hei­me, Ange­bo­te der Fami­li­en­be­ra­tung, Tier­schutz­ver­ei­ne oder Natur­freun­de­häu­ser.“

„Wir sind sehr froh, dass im Zusam­men­hang mit der Bewäl­ti­gung der Corona-Pan­de­mie jetzt noch zwei wich­ti­ge Ent­schei­dun­gen getrof­fen wurden, für die sich die SPD mit Nach­druck ein­ge­setzt hat. Die rund 70.000 Frauen und Männer, die in der Pflege arbei­ten, bekom­men den ver­spro­che­nen Pfle­ge­bo­nus. Das Land stellt dafür rund 30 Mil­lio­nen Euro zur Ver­fü­gung. Und mit 20 Mil­lio­nen Euro können prä­ven­ti­ve Corona-Tests durch­ge­führt werden.“

„Der Ruf nach einer künf­ti­gen Prio­ri­tä­ten­set­zung bei den staat­li­chen Aus­ga­ben mag berech­tigt sein. Doch die Zeiten, in denen Fami­li­en, Kinder und Jugend­li­che nicht zu den Prio­ri­tä­ten zähl­ten, dürfen sich nicht wie­der­ho­len. Für eine starke Gesell­schaft brau­chen wir eine starke sozia­le Land­schaft – in und beson­ders nach der Krise“, so Simone Lang abschlie­ßend.