Wir vernetzen Sachsen: Mit kluger Verkehrspolitik beim Chemnitzer Modell

29. Januar 2022

Die zweite Aus­bau­stufe des Chem­nitzer Modells geht Ende Januar 2022 ans Netz. Mit der Bahn­strecke Chem­nitz – Aue wird Süd­westsachsen besser ange­bunden. Eröffnet werden die Stre­cken Burg­städt – Chem­nitz – Aue als Linie C13 und Mitt­weida – Chem­nitz – Thal­heim (C14). Damit rücken die länd­li­chen Regionen in Süd­westsachsen enger an Chem­nitz als Ober­zen­trum heran. Die Linien ver­kehren mit Fahr­zeugen der City­bahn Chem­nitz zur Haupt­ver­kehrs­zeit im Halb­stun­den­takt, in den Neben­zeiten stünd­lich. In der zweiten Aus­bau­stufe wurden sieben Brü­cken erneuert oder moder­ni­siert, Signal­technik erneuert, Bahn­höfe und ÖPNV-Ver­knüp­fungen geschaffen. Außerdem wurden meh­rere Bus­li­ni­en­fahr­pläne mit den Fahr­zeiten der neuen Bahn har­mo­ni­siert.

Die Bau­kosten für die Teil­ab­schnitte Stra­ßen­bahn, Eisen­bahn, den nötigen Hal­te­stel­len­umbau und die Anpas­sungen der Gleis­an­lagen werden aus Mit­teln des Bundes, des Frei­staates Sachsen sowie dem ZVMS und der CVAG getragen. Ins­ge­samt wurden rund 80 Mil­lionen Euro inves­tiert.

Zunächst wurde die Pilot­strecke Chem­nitz – Stoll­berg (C11) erschlossen. Die erste Stufe beinhal­tete den Umbau des Haupt­bahn­hofes in Chem­nitz sowie die Anbin­dung von Burg­städt (C13), Mitt­weida (C14) und Hai­ni­chen (C15), nun wurde die zweite Stufe voll­endet. In der kom­menden dritten Aus­bau­phase sollen Nie­der­wiesa und Anna­berg-Buch­holz direkt an das Chem­nitzer Stadt­zen­trum ange­schlossen werden, Stufe 4 beinhaltet die Anbin­dung von Lim­bach-Ober­frohna durch einen 16 Kilo­meter langen Stre­cken­neubau. In der fünften und letzten Aus­bau­stufe soll die bestehende Strecke nach Stoll­berg nach Oels­nitz und St. Egi­dien ver­län­gert werden.

Wei­tere Infor­ma­tionen zum Chem­nitzer Modell gibt es hier: https://​www​.chem​nitzer​-modell​.de/​i​b​n​-​c​m2/

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Henning Homann

Verkehrspolitischer Sprecher

Die zweite Aus­bau­stufe  des Chem­nitzer Modells zeigt, worum es der SPD-Frak­tion geht: Ein ver­bes­sertes, fahr­gast­freund­li­ches Ver­kehrs­an­gebot, das Stadt und Land ver­bindet und viel Ver­kehr auf die Schiene bringt. Umstei­ge­frei und wohn­ortnah, per­fekt für Pend­le­rinnen und Pendler. Gut für die Umwelt und eng ver­taktet mit Bus­an­ge­boten der Region – das ist kluge Ver­kehrs­po­litik, für die wir im Lan­des­haus­halt gern Geld bereit­stellen.”