Thomas Baum, wirt­schafts­po­li­ti­scher Spre­cher der SPD-Frak­tion im Säch­si­schen Landtag, zum Vat­ten­fall-Ver­kauf:

„Was lange währt, wird hof­fent­lich gut.  End­lich sind nun die Unklar­heiten um den Ver­kauf der Lau­sitzer Braun­kohle und der Kraft­werke besei­tigt. Ich bin sehr erleich­tert, dass der schwe­di­sche Staats­kon­zern Vat­ten­fall einen Käufer gefunden hat und der Ver­kaufs­pro­zess nun abge­schlossen wird“, erklärt Thomas Baum, wirt­schafts­po­li­ti­scher Spre­cher der SPD-Frak­tion.

„Ich begrüße, dass mit dem tsche­chi­schen Unter­nehmen EPH ein Bieter aus­ge­wählt wurde, der mit der Braun­koh­le­ge­win­nung und ‑ver­stro­mung auch in Deutsch­land – spe­ziell in Sachsen – bereits Erfah­rung hat“, so Baum weiter.

Die Wirt­schafts­re­gion Lau­sitz brauche ein neues Klima des Ver­trauens, Ver­läss­lich­keit sowie Klar­heit dar­über, wie es mit den zwi­schen­zeit­lich gestoppten Umsied­lungen und den Tage­bau­erwei­te­rungen wei­ter­geht. „Die betrof­fenen Gemeinden in Sachsen wie Schleife und Tre­ben­dorf brau­chen zügig eine Ent­schei­dung.  Dazu gehört auch ein klares Bekenntnis zur Tage­bau­rena­tu­rie­rung und die Über­nahme der Pen­si­ons­lasten. Genauso wichtig ist für die Arbeit­neh­me­rinnen und Arbeit­nehmer der Ver­zicht von betriebs­be­dingten Kün­di­gungen sowie die Über­nahme der Tarif­ver­träge.  Auch der Struk­tur­wandel muss wei­terhin for­ciert werden, damit die Wirt­schafts­re­gion auch nach der Zeit der Braun­kohle eine Per­spek­tive hat“, erklärt Baum abschlie­ßend.