Yad-Vashem-Bildungszentrum stärkt Sachsens Erinnerungskultur

28.05.2026

Zur Entscheidung, einen Teil des neuen Yad-Vashem-Bildungszentrums in Leipzig anzusiedeln, erklären die Parlamentarische Geschäftsführerin und demokratiepolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Laura Stellbrink sowie der bildungspolitische Sprecher Gerald Eisenblätter: 
 
Gerald Eisenblätter: 
 
„Die Entscheidung, einen Teil des Bildungszentrums in Leipzig anzusiedeln, ist ein wichtiges und positives Signal. Sie würdigt die bisherige Arbeit vor Ort und stärkt die Infrastruktur gegen Antisemitismus und Diskriminierung nachhaltig. Diese Ansiedlung bedeutet für den Freistaat Sachsen zugleich eine dauerhafte Verantwortung. Yad Vashem in Leipzig wird ein fester Lernort sein und die bestehende Expertise der sächsischen Bildungs-, Wissenschafts- und Gedenkstättenlandschaft zusammen bringen.“ 
 

Laura Stellbrink ergänzt: 
 
„Dass ein Teil des Bildungszentrums in Kooperation mit dem Ariowitsch-Haus Leipzig nun in Sachsen realisiert wird, untermauert die bestehende Expertise. Hier entsteht ein Lernort, der historische Fakten vermittelt und gesellschaftliche Gleichgültigkeit abbaut. Wir übernehmen damit eine konkrete Verpflichtung, jüdisches Leben zu schützen und nachfolgende Generationen für die Gefahren von Vorurteilen und Hass zu sensibilisieren. 
 
Der Fokus muss nun auf dem Ausblick und der konkreten Umsetzung liegen. Es gilt, das Zentrum in die bestehende Erinnerungskultur des Freistaates zu integrieren und Synergien mit den lokalen Gedenkstätten zu nutzen. Wir werden das Vorhaben parlamentarisch weiterhin sachlich und verlässlich begleiten, um eine langfristige, internationale Aufklärungsarbeit in Sachsen zu verankern.“