Der Land­tag hat am späten Mitt­woch­abend beschlos­sen, die Feu­er­wehr­zu­la­ge rück­wir­kend zum 1. Januar zu erhö­hen. „Wir reden nicht nur über Wert­schät­zung, wir han­deln auch danach. Mir war es wich­tig, dass wir nach dem mil­lio­nen­schwe­ren Paket für die Frei­wil­li­gen Feu­er­weh­ren auch ein deut­li­ches Zei­chen der Wert­schät­zung an die Berufs­feu­er­wehr­leu­te senden. Ich freue mich über diesen Erfolg. Hilf­reich dafür war auch, dass ver.di und der DGB dafür gewor­ben haben”, so SPD-Innen­ex­per­te Albrecht Pallas.

Hin­ter­grund: Mit dem Beschluss wurde die Erhö­hung von Zula­gen für den Poli­zei­voll­zugs­dienst und den Steu­er­fahn­dungs­dienst auf die Beam­ten der Berufs­feu­er­wehr aus­ge­wei­tet. Nach einer Dienst­zeit von einem Jahr beträgt die Zulage nun­mehr 75,00 Euro statt bisher 63,69 Euro und ab einer Dienst­zeit von zwei Jahren 150,- Euro statt bisher 127,38 Euro. Zusam­men mit Bayern (151,82 Euro) und Schles­wig-Hol­stein (150,- Euro) nimmt Sach­sen damit bun­des­weit eine Vor­rei­ter­rol­le ein und steht an der Spitze der Ost-Bun­des­län­der.