+++ Ein­stel­lungs­kor­ri­dor muss sich am Bedarf ori­en­tie­ren +++

„Wir brau­chen in Sach­sen mehr Poli­zis­tin­nen und Poli­zis­ten. Diese Erkennt­nis ist weder neu noch über­ra­schend. Seit die SPD an der Regie­rung betei­ligt ist, hat sie stän­dig darauf gedrängt, dass der Per­so­nal­man­gel bei der Poli­zei end­lich ange­gan­gen wird. Des­halb haben wir eine Fach­kom­mis­si­on zur Ermitt­lung des Poli­zei­be­dar­fes durch­ge­setzt, des­halb haben wir mit der Wach­po­li­zei einen Weg gefun­den, zügig für Ent­las­tung zu sorgen“, erklärt der Innen­ex­per­te der SPD-Frak­ti­on, Albrecht Pallas, zur Dis­kus­si­on um die Neu­ein­stel­lun­gen bei der Poli­zei.

Pallas ver­deut­licht erneut, dass die Ursa­che für den Per­so­nal­man­gel vor allem in der letz­ten Legis­la­tur liegt: „Klar ist, dass sich die Ver­säum­nis­se der ver­gan­ge­nen Jahre nicht von heute auf morgen behe­ben lassen. Der Ein­stel­lungs­kor­ri­dor hätte schon vor Jahren erhöht werden müssen. Leider wurde von Schwarz­gelb viel zu lange auf Per­so­nal­ab­bau gesetzt – die Kon­se­quen­zen aus dieser Poli­tik müssen wir nun behe­ben. Wir können mehr Mittel für die Aus­bil­dung und für Stel­len im Haus­halt ver­an­kern, aber wir können uns keine Beam­ten backen.“

Mit Blick auf die Haus­halts­ver­hand­lun­gen macht Pallas deut­lich: „Wich­tig ist, dass jetzt mit dem neuen Dop­pel­haus­halt die Vor­aus­set­zun­gen für eine nach­hal­ti­ge Per­so­nal­po­li­tik geschaf­fen werden und die Zukunfts­fä­hig­keit unse­res Landes nicht ein­sei­ti­gen Spar­dik­ta­ten zum Opfer fällt. Wir dürfen die Fehler der Ver­gan­gen­heit nicht wie­der­ho­len. Wir müssen so viele Beamte aus­bil­den, wie wir benö­ti­gen. Wenn dafür ein höhe­rer Ein­stel­lungs­kor­ri­dor not­wen­dig ist, wird das ganz sicher nicht an der SPD schei­tern.“