Dirk Panter, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, und Abrecht Pallas, innenpolitischer Sprecher, zur Blaulichtkonferenz der Fraktion am Samstag in Dresden:

„Die Konferenz hat gezeigt, wie wichtig ein regelmäßiger Austausch zwischen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Hilfs- und Rettungsdiensten, Behörden und der Polizei mit der Politik ist“, so Albrecht Pallas. „Die Landtagsfraktion nimmt viele Anregungen für ihre weitere Arbeit mit, da die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sehr offen über ihre Erfahrungen und Sorgen gesprochen haben.  Die Themen reichten von Problemen mit der öffentlichen Ausschreibung von Rettungsdienstleistungen über Nachwuchssorgen insbesondere im ehrenamtlichen Bereich bis hin zur Anerkennung der Arbeit. “

„Den Frauen und Männern, die für die Sicherheit in unserem Land an so vielen Stellen sorgen, die ihren Kopf für andere hinhalten, gebührt großer Dank“, so Dirk Panter. „Ob Polizei, Feuerwehr, THW oder Rettungsdienst – den Angehörigen gebührt mehr Respekt, als ihnen derzeit in unserer Gesellschaft entgegengebracht wird. Dies zu ändern, ist eine der wichtigen Herausforderungen, der wir uns stellen.“

„Wir nehmen auch den Wunsch nach mehr Zusammenarbeit und besserer Kooperation zwischen den Diensten mit“, so Albrecht Pallas. „Die in der ‚Blaulichtkonferenz‘ geäußerten Wünsche, Anregungen und Kritiken werden wir in unsere parlamentarische Arbeit an den landesrechtlichen Grundlagen und für gute Arbeitsbedingungen der Blaulichtorganisationen mitnehmen.“

Thüringens Innenminister Dr. Holger Poppenhäger sprach zum Abschluss der Konferenz über die Herausforderungen an die Sicherheitspolitik angesichts von Terrorgefahren. Dieser könne nur mit einer guten Zusammenarbeit in einem geeinten Europa begegnet werden: „Solidarität und Zusammenarbeit sind das Gebot der Stunde.“

An der Konferenz der SPD-Fraktion mit sechs Workshops nahmen rund 100 Angehörige von Hilfs- und Rettungsdiensten und der Polizei teil.