Strassenschild 6 - Anerkennung

Sabine Frie­del, Spre­che­rin für Bil­dungs­po­li­tik der SPD-Frak­ti­on im Säch­si­schen Land­tag, zur Ände­rung des Säch­si­schen Berufs­qua­li­fi­ka­ti­ons­fest­stel­lungs­ge­set­zes:

„Mit der Anpas­sung des Geset­zes an euro­päi­sche Richt­li­ni­en erleich­tern wir den Zugang zum säch­si­schen Arbeits­markt. Die Berufs­qua­li­fi­ka­tio­nen von Arbeit­neh­me­rin­nen und Arbeit­neh­mern aus dem Aus­land können schnel­ler geprüft und aner­kannt werden.

Im Ergeb­nis för­dert das die Frei­zü­gig­keit von Berufs­tä­ti­gen und wir sorgen für ein euro­pa­weit ein­heit­li­ches und trans­pa­ren­tes Ver­fah­ren.

Betrof­fen sind zum Bei­spiel Leh­re­rin­nen und Lehrer, deren Mut­ter­spra­che nicht Deutsch ist. Um in Sach­sen als Lehr­kraft tätig zu sein, müssen sie min­des­tens das Sprach­ni­veau C1 des gemein­sa­men euro­päi­schen Refe­renz­rah­mens auf­wei­sen. Gerade für die Unter­rich­tung von Fremd­spra­chen können wir so Lehr­kräf­te für Sach­sen gewin­nen und damit die Qua­li­tät unse­res Unter­richts ver­bes­sern.

In der prak­ti­schen Umset­zung geht es also darum, Men­schen aus ande­ren Län­dern ent­spre­chend ihrer Vor­bil­dung eine Beschäf­ti­gungs­mög­lich­keit zu geben, damit sie hier in Sach­sen arbei­ten und leben können. Mit dem Gesetz ermög­li­chen wir außer­dem eine elek­tro­ni­sche Antrag­stel­lung und führen den euro­päi­schen Berufs­aus­wei­ses ein.“