Dazu der innen­po­li­ti­sche Spre­cher Albrecht Pallas, der auch am Sonn­tag bereits vor Ort war: „Ich gehe davon aus, dass die Poli­zei kon­se­quent gegen selbst­er­nann­te Hei­mat­schüt­zer vor­geht. Damit das, was ges­tern begann, heute keine Fort­set­zung findet. Ich bin erschüt­tert, wie ein tra­gi­sches Ereig­nis, über dessen Hin­ter­grün­de noch immer nichts Genau­es bekannt ist, hier von rech­ten Grup­pen instru­men­ta­li­siert wird. Mit aller Härte wollen gewalt­be­rei­te Rechte gegen poli­tisch Anders­den­ken­de, Migran­ten und Min­der­hei­ten vor­ge­hen – sie zeigen damit ihr wahres Gesicht. Das werden wir nicht tole­rie­ren. Das Gewalt­mo­no­pol liegt beim Staat und ist kon­se­quent durch­zu­set­zen.

Wir werden als Abge­ord­ne­te der SPD-Frak­ti­on heute für Demo­kra­tie und Rechts­staat Gesicht zeigen. Wir werden deut­lich machen, dass wir Selbst­jus­tiz und rechte Hetze nicht tole­rie­ren.
Die SPD ver­traut in Poli­zei und Justiz, dass sie die Straf­ta­ten auf­klä­ren und die Täter zu Ver­ant­wor­tung ziehen.“