ehrenamt

„Ohne Ehren­amt­liche greift in Sachsen kein Zahn­räd­chen ins andere. Unsere Auf­gabe ist es den Enga­gierten den Rücken zu stärken. Es gibt des­halb ein über­par­tei­li­ches Inter­esse, das Ehrenamt zu stärken. Das müssen wir auch tun, denn der soziale Zusam­men­halt unserer Gesell­schaft wird durch ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment in den Tafeln, der Jugend‑, Behin­derten- und Alten­hilfe, im Sport­verein oder den Kul­tur­in­itia­tiven maß­geb­lich orga­ni­siert“ sagte Hen­ning Homann am Don­nerstag im Landtag in der Aktu­ellen Debatte zur Stär­kung des Ehren­amtes.

Auch in Hin­blick auf die aktu­ellen Her­aus­for­de­rungen lobt Homann das Son­der­pro­gramm für Ehren­amt­liche in der Flücht­lings­hilfe: „ Das ist wichtig und wert­voll. Wir müssen den ehren­amt­lich enga­gierten Men­schen zeigen, dass ihr Enga­ge­ment gewünscht ist. Es muss ein klares Zei­chen sein, dass wir sie darin bestärken und sie sich nicht dafür ver­ste­cken müssen.“

Die Koali­tion hat im Haus­halt die Mittel für das För­der­pro­gramm „Wir für Sachsen“ auf 10 Mil­lionen Euro erhöht. Anfang des Jahres hat der Pro­gramm­beirat von „Wir für Sachsen“ bereits beschlossen, die För­de­rung von elf statt neun Monate zu för­dern. Das bringt des Ehren­amt­li­chen 80 Euro im Jahr.

„Wichtig ist aber vor allem, dass wir noch in diesem Jahr ein Qua­li­fi­zie­rungs- und Bera­tungs­pro­gramm schaffen, das die Ehren­amt­li­chen unter­stützt. Ein ent­spre­chender Antrag haben die Koali­ti­ons­frak­tionen bereits ein­ge­bracht.“, so Homann abschlie­ßend.