„Bis zum Jahr 2014 muss­ten sich alle Kul­tus­haus­hal­te zu Recht die Kritik gefal­len lassen, dass zu wenig Leh­rer­stel­len vor­ge­se­hen waren und auch die nur befris­tet besetzt werden durf­ten. Die Zeiten sind vorbei“, erklär­te SPD-Bil­dungs­ex­per­tin Sabine Frie­del am Mitt­woch im Land­tag. Sie ver­wies darauf, dass im Regie­rungs­ent­wurf für 2017/18 knapp 1.000 zusätz­li­che Leh­rer­stel­len ein­ge­stellt waren und mit dem Leh­rer­maß­nah­men­pa­ket noch mal 722 Stel­len dazu­kom­men. „Ins­ge­samt haben wir es in unse­rer bis­he­ri­gen Regie­rungs­zeit also geschafft,  alle frei­wer­den­den Stel­len zu erhal­ten und mehr als 2.000 zusätz­li­che unbe­fris­te­te Stel­len zu schaf­fen.“

„Wir haben es mit diesem Haus­halt geschafft dafür zu sorgen, dass ein großer Fehler der Ver­gan­gen­heit künf­tig nicht mehr pas­sie­ren kann: Dass zu wenig Geld für die Ein­stel­lung von Lehr­kräf­ten da ist“, beton­te Frie­del. „Wir werden nach wie vor Schwie­rig­kei­ten haben, genü­gend Lehr­kräf­te zu finden –  aber Dank Leh­rer­pa­ket und Haus­halt ist eine ganz wesent­li­che Hürde aus­ge­räumt: Am Geld schei­tert es nicht, da steht genug zur Ver­fü­gung. Das ist unsere Auf­ga­be als Haus­halts­ge­setz­ge­ber und die haben wir erfüllt.“

Frie­del ging auch auf die Ände­run­gen am Regie­rungs­ent­wurf jen­seits des Leh­rer­pa­ke­tes ein, die die Koali­ti­ons­frak­tio­nen ver­an­lasst hatten.  „Wir haben die Mittel für die Ganz­tags­an­ge­bo­te erhöht. Die Schü­ler­zah­len stei­gen, da müssen natür­lich auch die Aus­ga­ben hier­für stei­gen –  um ins­ge­samt mehr als 6 Mil­lio­nen Euro. Und weil wir immer gesagt haben, dass wir die Ober­schu­len stär­ken wollen, wird es hier eine neue Schwer­punkt­set­zung geben.“ Zudem seien die Gelder für den Schul­haus­haus­bau um 60 Mil­lio­nen Euro pro Jahr erhöht worden. Und auch bei den Mit­teln für Demo­kra­tie­er­zie­hung und poli­ti­sche Bil­dung an den Schu­len, für kul­tu­rel­le Bil­dung, digi­ta­le Bil­dung und für die Ein­rich­tun­gen der Erwach­se­nen­bil­dung habe es einen Nach­schlag gege­ben.

Frie­del blick­te rich­te­te auch den Blick auf die kom­men­den Jahre: „Wir müssen die schu­li­schen Unter­stüt­zungs­sys­te­me aus­bau­en und gut auf­stel­len. Ich nenne hier das Stich­wort Schul­psy­cho­lo­gen, genau­so aber die Auf­ga­be, das Schlag­wort mul­ti­pro­fes­sio­nel­le Teams Schritt für Schritt mit Leben zu füllen und unsere Schu­len so aus­zu­stat­ten, dass sie ihrem umfas­sen­den Bil­dungs- und Erzie­hungs­auf­trag gegen­über allen Schü­lern auch gut nach­kom­men können.“ Wei­te­re Themen seien Lernen und Lehren im digi­ta­len Zeit­al­ter, aber auch die unter­schied­li­chen Ver­wal­tungs­struk­tu­ren für die Schu­len.

Aus­führ­li­che Infor­ma­tio­nen zu den Themen Lehrer und Bil­dung unter http://​haus​halt​.spdsaxlt​.de/​p​r​o​j​e​c​t​/​l​e​h​r​er/