„Die Pro­tes­te gegen die Unter­kunft für Asyl­su­chen­de in Frei­tal sind beängs­ti­gend und ver­stö­rend“, so Hen­ning Homann, Vize-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der und Spre­cher für demo­kra­ti­sche Kultur, am Diens­tag. „Ein­schüch­te­run­gen, Anfein­dun­gen und Angrif­fe auf Asyl­su­chen­de und Flücht­lin­ge dürfen nicht zum Alltag in Sach­sen werden. Beson­ders erschre­ckend ist die Stim­mungs­ma­che, die die Orga­ni­sa­to­ren von Pegida in Frei­tal betrei­ben. Manche geis­ti­gen Brand­stif­ter unter­schei­den sich von mili­tan­ten Straf­tä­tern nur noch durch die Tat. Ich warne vor einer Nor­ma­li­sie­rung des Ras­sis­mus in unse­rem Land.“

„Der Anstieg aus­län­der­feind­li­cher Straf­ta­ten wie zuletzt der Bom­ben­an­schlag auf eine Unter­kunft in Frei­berg erfor­dert eine ent­schie­de­ne rechts­staat­li­che und gesell­schaft­li­che Reak­ti­on. Dass Heime und Woh­nun­gen für Asyl­su­chen­de Ziel rech­ter Straf­tä­ter sind, das ist bekannt. Des­halb ist es wich­tig, dass die vom Innen­mi­nis­te­ri­um initi­ier­ten Sicher­heits­part­ner­schaf­ten ver­stärkt und wei­ter­ent­wi­ckelt werden. Bei  beson­de­ren Gefähr­dungs­la­gen muss schnell und ent­schie­den gehan­delt werden.“

„Bei aller Kritik an der Kom­mu­ni­ka­ti­on zur Unter­brin­gung von Asyl­su­chen­den: Auch eine späte Infor­ma­ti­on von Kom­mu­nen und Bür­gern recht­fer­tigt kei­ner­lei ras­sis­ti­sche Hetze.“