„Mit der heute von unserer Inte­gra­ti­ons­mi­nis­terin Petra Köp­ping vor­ge­stellten Bün­de­lung der För­der­pro­gramme im Kampf gegen Rechts wird es end­lich mög­lich, eine Gesamt­stra­tegie zu ent­wi­ckeln und umzu­setzen“, erklärt Hen­ning Homann, stell­ver­tre­tender Vor­sit­zender der SPD-Frak­tion und Spre­cher für demo­kra­ti­sche Kultur, zur neuen För­der­richt­linie des Lan­des­pro­grammes „Welt­of­fenes Sachsen“. „Dabei sind auch wei­terhin alle Minis­te­rien gefragt. Die Stär­kung demo­kra­ti­scher Grund­werte ist eine gesamt­ge­sell­schaft­liche Auf­gabe. Es geht darum, die vielen guten Ansätze in Sachsen wei­ter­zu­ent­wi­ckeln und gleich­zeitig die immer noch bestehenden Pro­bleme klar beim Namen zu nennen.“

Homann, der die SPD-Frak­tion im künf­tigen Beirat des Welt­of­fenen Sach­sens ver­treten wird, kün­digte eine enge Zusam­men­ar­beit mit der Zivil­ge­sell­schaft an. „Wir wollen das Ver­trau­ens­ver­hältnis zwi­schen dem Frei­staat und den vielen enga­gieren Men­schen im Land ver­bes­sern. Die Zeiten von Miss­trauen und Gesin­nungs­prü­fungen sind zum Glück vorbei. Nachdem die soge­nannte Demo­kra­tie­er­klä­rung seit 2015 bei der Antrags­stel­lung von den Trä­gern nicht mehr ein­ge­for­dert wurde, wurde sie jetzt kom­plett aus der Richt­linie gestri­chen. Wir arbeiten mit allen auf Augen­höhe zusammen, die sich für ein welt­of­fenes und demo­kra­ti­sches Sachsen ein­setzen.“