Dirk Panter, Vor­sit­zen­der der SPD-Frak­ti­on im Säch­si­schen Land­tag und haus­halts­po­li­ti­scher Spre­cher, am Mitt­woch zum Beschluss des Haus­halts- und Finanz­aus­schus­ses für höhere Impf- und Test­ka­pa­zi­tä­ten:

„Sach­sen muss in den nächs­ten Wochen die Impf­ka­pa­zi­tä­ten deut­lich erhö­hen. Dafür hat der Haus­halts­aus­schuss heute wei­te­re 60 Mil­lio­nen Euro bewil­ligt. Denn das Impfen darf nicht am Geld schei­tern. Mit dem Beschluss kann das Sozi­al­mi­nis­te­ri­um nun die Anzahl der Impf­stre­cken in den Impf­zen­tren ver­dop­peln, die Öff­nungs­zei­ten dort erwei­tern und die mobi­len Impf­teams ver­stär­ken. Außer­dem kann das Modell­pro­jekt zum Impfen in 40 Arzt­pra­xen – zunächst als Außen­stel­len der Impf­zen­tren – star­ten. Für höhere Test­ka­pa­zi­tä­ten wurden zusätz­lich wei­te­re 5 Mil­lio­nen Euro bereit­ge­stellt. Außer­dem wird es eine Auf­klä­rungs- und Infor­ma­ti­ons­kam­pa­gne zum Impfen geben.

Klar ist aber auch, dass in den nächs­ten Wochen und Mona­ten wei­te­re Kosten anfal­len werden – schon allein die Tes­tun­gen in den Schu­len werden vor­aus­sicht­lich 2 bis 3 Mil­lio­nen Euro pro Woche kosten. Die SPD-Frak­ti­on wird dafür sorgen, dass die Impf- und Test­stra­te­gie ohne Wenn und Aber finan­zi­ell abge­si­chert ist.“

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