Das Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um hat heute ein Pro­gramm zur För­de­rung der Jugend­be­rufs­agen­tu­ren in Sach­sen ver­öf­fent­licht. „Mit der geziel­ten Unter­stüt­zung  der Jugend­be­rufs­agen­tu­ren wollen wir errei­chen, dass jungen Leuten der Start ins Berufs­le­ben besser gelingt und Unter­neh­men besser Nach­wuchs finden“, so Hen­ning Homann, arbeits­markt­po­li­ti­scher Spre­cher der SPD-Land­tags­frak­ti­on, am Don­ners­tag. „Es geht dabei um eine geziel­te­re Beglei­tung der Jugend­li­chen beim Über­gang von der Schule in die Berufs­aus­bil­dung oder zum Stu­di­um.“

„Alle jungen Men­schen in Sach­sen werden gebraucht und jeder hat seine Chance ver­dient“, so Homann weiter. „Die Agen­tu­ren betreu­en alle Jugend­li­chen – unab­hän­gig von schu­li­schen Leis­tun­gen oder Pro­ble­men. Genau des­halb unter­stüt­zen wir die Jugend­be­rufs­agen­tu­ren in ihrer Arbeit und för­dern deren Erfah­rungs­aus­tausch. Der Staat küm­mert sich!“

„Der Schlüs­sel für eine erfolg­rei­che Arbeit der Jugend­be­rufs­agen­tu­ren ist das Zusam­men­spiel ver­schie­de­ner Stel­len, von der Schule über das Job­cen­ter bis hin zur Jugend­hil­fe. Und die Zusam­men­ar­beit soll durch eine Lan­des­ser­vice­stel­le koor­di­niert werden. Das wird mit dem För­der­pro­gramm unter­stützt.  Wie wich­tig uns diese Arbeit ist, zeigt auch der neuen Dop­pel­haus­halt, der im Dezem­ber ver­ab­schie­det werden soll. Dort sind jähr­lich 650.000 Euro für solche Auf­ga­ben ein­ge­plant, also jeweils 400.000 Euro mehr als in diesem Jahr.“