„Vielen säch­si­schen Jugend­li­chen gelingt der Über­gang von der Schule in den Beruf ohne große Mühe. Aber eben nicht allen. Und das hat ver­schie­denste Gründe. Über diese wollen wir nicht länger phi­lo­so­phieren, wir wollen etwas ver­bes­sern. Alle jungen Men­schen in Sachsen werden gebraucht“, so Hen­ning Homann, stell­ver­tre­tender Vor­sit­zender der SPD-Frak­tion und Spre­cher für Arbeits­markt­poltik, am Don­nerstag im Landtag.  „Wir wollen nicht länger hin­nehmen, dass junge Frauen und Männer den Sprung in Aus­bil­dung und exis­tenz­si­chernde Beschäf­ti­gung nicht gelingt. Des­halb setzen wir auf die Jugend­be­rufs­agen­turen. Hier sollen zukünftig Bera­tungs­an­ge­bote für Jugend­liche gebün­delt werden.“

„Dabei ist uns jede und jeder Ein­zelne wichtig. Ganz unab­hängig von schu­li­schen Leis­tungen oder Her­kunft. Genau hin­sehen und han­deln – das ist der Ansatz der Jugend­be­rufs­agentur: Wir wollen Jugend­liche nach dem Ende ihrer Schul­lauf­bahn begleiten, bis sie eine kon­krete Berufs­per­spek­tive haben. Die­je­nigen, die noch nichts gefunden haben, werden dann so lange unter­stützt und begleitet, wenn nötig auch ange­schoben, bis es mit einer Berufs­aus­bil­dung geklappt hat.“

„Wir als SPD ver­binden damit die Hoff­nung,  dass in unserer Gesell­schaft  jeder soziale Auf­stiegs­chancen hat. Egal ob Einser-Abitu­ri­entin oder junger Mann mit schwie­rigen Vor­aus­set­zungen beim Sprung in die Aus­bil­dung. Alle werden beraten und unter­stützt. Das ist ganz wich­tiger Faktor: Die Jugend­be­rufs­agentur ist eine Anlauf­stelle für alle.“

„In Sachsen soll künftig nicht mehr die Frage gestellt werden: ‚Wer ist zuständig?‘ In Sachsen soll es heißen: ‚Wir sind gemeinsam ver­ant­wort­lich!‘ Und wir küm­mern uns.“

Hin­ter­grund:

In Jugend­be­rufs­agen­turen sollen alle rele­vanten Akteure aus Schule, Jugend­hilfe, Arbeits­agen­turen und Job­cen­tern zusam­men­ar­beiten und sich gemeinsam um Belange von Jugend­li­chen küm­mern. Die Ein­füh­rung war im Koali­ti­ons­ver­trag zwi­schen SPD und CDU ver­ein­bart worden.

Antrag als PDF-Datei