Hanka Kliese, gleich­stel­lungs­po­li­ti­sche Spre­cherin der SPD-Frak­tion im Säch­si­schen Landtag, am Don­nerstag zum „Tag gegen Gewalt an Frauen“:

„Die Umset­zung der Istanbul-Kon­ven­tion und die Schaf­fung von Gewalt­schutz­struk­turen, gerade auch im länd­li­chen Raum, müssen in Sachsen weiter vor­an­ge­trieben werden. Wir brau­chen mehr Frau­en­schutz­ein­rich­tungen und Bera­tungs- sowie Hilfs­an­ge­bote für Opfer von Gewalt. Dafür werden wir uns als Frak­tion wei­terhin stark machen“, führt die Gleich­stel­lungs­po­li­ti­kerin Hanka Kliese aus.

„Femi­zide und Gewalt an Frauen sind leider trau­riger Alltag. Das können wir als Gesell­schaft nicht hin­nehmen. Es ist bit­tere Rea­lität, dass jeden dritten Tag eine Frau von ihrem Partner oder Ex-Partner umge­bracht wird“, so Kliese.

„Dass sich viele zivil­ge­sell­schaft­liche Initia­tiven, Gleich­stel­lungs­be­auf­tragte, Politiker:innen, das Säch­si­sche Staats­mi­nis­te­rium für Justiz und für Demo­kratie, Europa und Gleich­stel­lung sowie Insti­tu­tionen wie die TU Dresden an der heu­tigen Aktion ‚Orange the World‘ betei­ligen, zeigt, dass es ein breites gesell­schaft­li­ches Bewusst­sein für die uner­träg­liche Situa­tion von Frauen und Mäd­chen gibt, deren Alltag von Gewalt bestimmt ist“, so Kliese weiter.

„Solche öffent­li­chen Aktionen sind wichtig: Sie machen auf das Leid der Frauen auf­merksam und bringen das Thema so in die Mitte der Gesellschaft.Und wir zeigen dadurch den betrof­fenen Frauen, dass sie nicht alleine sind“, meint Kliese.

„Frauen und Männer müssen Gewalt gegen Frauen gemeinsam ächten – in jedem Land und an jedem Tag”, erklärt Hanka Kliese abschlie­ßend.