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Heute hat Finanz­mi­nis­ter Prof. Dr. Georg Unland mit­ge­teilt, dass er dem Kabi­nett in seiner nächs­ten Sit­zung am 14. April vor­schla­gen wird, das Tarif­er­geb­nis für die Ange­stell­ten im öffent­li­chen Dienst der Län­dern zeit- und inhalts­gleich auf die Beam­ten und Ver­sor­gungs­emp­fän­ger im Frei­staat zu über­tra­gen. Damit würde auch die Besol­dung der Beam­ten im Frei­staat rück­wir­kend zum 1. März 2015 um 2,1 Pro­zent und im kom­men­den Jahr noch einmal um 2,3 Pro­zent stei­gen.

Mario Pecher (finanz­po­li­ti­scher Spre­cher der SPD-Frak­ti­on):

„Anders als in den Jahren zuvor ist nach dieser Tarif­run­de klar: Das Ergeb­nis der Ver­hand­lun­gen soll zeit- und inhalts­gleich auf die Beam­ten im Frei­staat Sach­sen über­tra­gen werden. Eine schnel­le Ent­schei­dung der Staats­re­gie­rung erkennt die Leis­tungs­be­reit­schaft der Beam­ten an und sorgt für mehr Moti­va­ti­on in der Ver­wal­tung. Der öffent­li­che Dienst hält unsere Gesell­schaft am Laufen. Die Ange­stell­ten und Beam­ten im öffent­li­chen Dienst des Frei­staa­tes Sach­sen leis­ten eine ver­ant­wor­tungs­vol­le und enga­gier­te Arbeit – bei­spiels­wei­se in Schu­len und Finanz­äm­tern, in Gerich­ten und Jus­tiz­voll­zugs­an­stal­ten, bei der Poli­zei oder auch in den Auf­sichts­be­hör­den. Wir freuen uns, dass es wieder selbst­ver­ständ­lich gewor­den ist, das Tarif­er­geb­nis der Ange­stell­ten eins zu eins auf die  Beam­ten­schaft zu über­tra­gen.“

Jens Michel (finanz­po­li­ti­scher Spre­cher der CDU-Frak­ti­on):

„Es ist ein rich­ti­ges und wich­ti­ges Signal zur rich­ti­gen Zeit an alle Beam­ten bei uns in Sach­sen. Auch die Staats­be­diens­te­ten sollen vom wirt­schaft­li­chen Auf­schwung im Frei­staat pro­fi­tie­ren. Aller­dings darf daraus kein Auto­ma­tis­mus über zukünf­ti­ge Tarif­an­pas­sun­gen abge­lei­tet werden. Die Koali­ti­ons­frak­tio­nen im Säch­si­schen Land­tag werden nun auf ein zügi­ges Gesetz­ge­bungs­ver­fah­ren zur Umset­zung drän­gen.“