„Das Kul­tur­raum­ge­setz ist das wich­tigste Instru­ment der Kul­tur­för­de­rung in Sachsen. Bun­des­weit ein­malig, hat es sich in seiner Grund­struktur bewährt“, erklärte Hanka Kliese, kul­tur­po­li­ti­sche Spre­cherin der Land­tags­frak­tion, am Dienstag. „Ich freue mich über die Ergeb­nisse der Eva­lua­tion. Sie bestä­tigen, dass wir zu Recht für den lau­fenden Dop­pel­haus­halt die Gelder für unsere Kul­tur­räume erhöht haben. Wir werden nun in den kom­menden Wochen und Monaten die Emp­feh­lungen zur Wei­ter­ent­wick­lung des Gesetzes genau prüfen.“ Das Kunst­mi­nis­te­rium hatte am Dienstag eine Eva­lua­ti­ons­be­richt vor­ge­stellt und dem Landtag emp­fohlen, das Gesetz in einigen Punkten zu erwei­tern.

„Auf die not­wen­dige Wei­ter­ent­wick­lung des Gesetzes sind wir als SPD-Frak­tion vor­be­reitet. Es gibt in Zusam­men­ar­beit mit dem Kul­tur­forum der Sozi­al­de­mo­kratie Sachsen e.V. bereits eine Ver­an­stal­tungs­reihe, in deren Rahmen wir mit Kul­tur­ver­ant­wort­li­chen und Inter­es­sierten im  Gespräch sind. Uns ist der Dialog sehr wichtig. Wir wollen den regio­nalen Pro­blemen gerecht werden, ohne die Auto­nomie der Kul­tur­räume anzu­tasten – denn diese hat sich absolut bewährt.”

Künf­tige Her­aus­for­de­rungen sieht Hanka Kliese vor allem im Bereich der Ent­loh­nung: „Auch ein kom­for­ta­bles Kul­tur­raum­ge­setz, um das uns viele Bun­des­länder zu Recht beneiden, kann bestimmte Pro­bleme nicht allein lösen. Dazu zählt die gerechte Ent­loh­nung von Künst­le­rinnen und Künst­lern. Das Thema Lohn­ge­rech­tig­keit ist im Kul­tur­be­reich für uns beson­ders wichtig, denn Spit­zen­ver­die­ne­rInnen sind hier die Aus­nahme.“

Ver­an­stal­tungen „Wie weiter mit der Kultur? Fort­set­zung des Kul­tur­raum­ge­setzes. Per­spek­tiven und Auf­gaben“:

10.11.: Anna­berg-Buch­holz, Sozio­kul­tu­relles Zen­trum Alte Brauerei, Gey­ers­dorfer Str. 34, 18.00 Uhr

24.11.:  Pirna, Musik­schule Säch­si­sche Schweiz, An der Gott­leuba 1, 18.00 Uhr

08.12.: Leipzig, DenkBar, Zen­tralstr. 1, 18.00 Uhr