„Die Staats­re­gie­rung hat in den Eck­punk­ten zur Hoch­schul­ent­wick­lung 2025 erst jüngst beschlos­sen, dass sich auch nach 2020 jähr­lich 2000 Lehr­amts­stu­die­ren­de – also mehr als der­zeit – an säch­si­schen Hoch­schu­len ein­schrei­ben sollen“, erklärt der Hoch­schul­ex­per­te der SPD-Frak­ti­on, Holger Mann, zur Dis­kus­si­on über die Lehr­amts­aus­bil­dung in Sach­sen.

Bereits jetzt wurden – mit Aus­nah­me von Chem­nitz – die Ziel­ver­ein­ba­run­gen zwi­schen lehr­amts­bil­den­den Hoch­schu­len und Wis­sen­schafts­mi­nis­te­ri­um für die Jahre bis 2020 abge­schlos­sen.

Holger Mann: „Staats­mi­nis­te­rin Dr. Stange setzt jetzt um, was der der­zei­ti­ge Haus­halt vor­sieht.

Diese Infor­ma­tio­nen sind oder soll­ten auch Frau Dr. Mai­cher als Spre­che­rin Ihrer Frak­ti­on bekannt sein. Sie wurden erst ges­tern wieder in großer Runde – zu der auch Frau Dr. Mai­cher gela­den war – vor Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­tern aller Rek­to­ra­te der säch­si­schen Hoch­schu­len von der Staats­mi­nis­te­rin bekräf­tigt.

Die heute geäu­ßer­te Kritik erscheint uns daher unse­ri­ös und bringt Abläu­fe und Kom­pe­ten­zen durch­ein­an­der. Dass sie dabei das Poten­ti­al hat, Unfrie­den an den Hoch­schu­len zu stif­ten und Stu­die­ren­de vom Lehr­amt abzu­schre­cken, macht die Sache nicht besser.“